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Spielerinnen freuen sich auf die neue Ligaphase

Vor dem Start der UEFA Women’s Champions League 2025/26 im neuen Format haben einige der besten Spielerinnen Europas geäußert, was ihnen daran am besten gefällt.

Vanessa Gilles, Verteidigerin von Bayern München, freut sich auf die neue Ligaphase.
Vanessa Gilles, Verteidigerin von Bayern München, freut sich auf die neue Ligaphase. UEFA via Getty Images

Die UEFA Women’s Champions League folgt dem erfolgreichen Beispiel der Klubwettbewerbe der Männer aus der vergangenen Saison und ersetzt die Gruppenphase ebenfalls durch eine Ligaphase.

In dieser neuen Ligaphase tritt jedes Team gegen sechs verschiedene Gegner an, wobei die Gesamttabelle ausschlaggebend für den Einzug in die K.-o.-Phase des Wettbewerbs ist.

18 Teams nehmen an der Ligaphase teil – zwei mehr als früher in der Gruppenphase. Dies bietet mehr Teams in Europa die Möglichkeit, sich auf der größten Bühne zu präsentieren.

Ebenfalls ab dieser Spielzeit erhalten mit der Einführung eines zweiten Frauen-Klubwettbewerbs, dem UEFA Women’s Europa Cup, einige der Vereine und Spielerinnen, die in der Qualifikation zur Women‘s Champions League ausgeschieden sind, dennoch die Möglichkeit, europäisch zu spielen. Insgesamt steigt so die Anzahl an Vereinen und Spielerinnen, die auf europäischer Bühne glänzen können.

Mehr Teams, mehr Erfahrung

Die Innenverteidigerin von Bayern München, Vanessa Gilles, freut sich auf eine größere Bandbreite an Gegnern und auf die Herausforderung, sich gegenüber unterschiedlichen Spielweisen durchzusetzen.

„Ich denke, dass der Druck steigt, aber ich finde es als Spielerin spannend, gegen mehr Teams spielen zu können“, so Gilles. „Die Erfahrung im Team steigt, wenn wir gegen verschiedene Gegner antreten, anstatt jeweils zweimal gegen dasselbe Team in einer Gruppe zu spielen. Jetzt bestreiten wir von Anfang an Partien gegen viele verschiedene Teams und qualifizieren uns mit dieser Erfahrung hoffentlich für die K.-o.-Phase.“

Die gebürtige Kanadierin freut sich auch über die Erfahrungen, die sie aufgrund der größeren Bandbreite an Gegnern bereits in der Anfangsphase des Wettbewerbs machen wird. „Ich freue mich darauf, verschiedene Stadien zu entdecken sowie unterschiedliche Ligen, Kulturen und Spielweisen zu erleben“, fügt sie hinzu.

90 Minuten optimal nutzen

Georgia Stanway, Mittelfeldspielerin von Bayern München, weist darauf hin, dass die Teams jetzt an jedem Spieltag gegen neue Gegner antreten müssen. Die Teams müssen noch besser vorbereitet sein, was zu intensiveren und interessanteren Spielen führen wird.

„Ich freue mich sehr auf die Einführung des neuen Ligasystems in diesem Jahr. Ich denke, es wird einfach komplett anders als früher.“

Georgia Stanway in Aktion in der Women’s Champions League.
Georgia Stanway in Aktion in der Women’s Champions League.UEFA

„Es geht jetzt nicht mehr darum, gegen dasselbe Team zuhause und auswärts zu spielen, sondern darum, immer konzentriert und präsent zu sein, weil man weiß, dass man gegen keines der Teams noch einmal antreten wird. Man muss die 90 Minuten, die vor einem liegen, optimal nutzen.“

Von Anfang an in Topform

Aufgrund des neuen Formats können die Fans von Anfang an mit großen Begegnungen rechnen, anstatt auf die K.-o.-Phase warten zu müssen, um die besten Teams Europas gegeneinander spielen zu sehen.

„Das wirkt sich von Anfang an stärker auf die Form aus, weil man sofort auf gute Teams trifft“, sagte Barcelonas Außenstürmerin Caroline Graham Hansen darüber, wie wichtig ein guter Saisonstart ist. „Man muss Punkte holen, denn nur vier Teams qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale, während die übrigen eine weitere Runde bestreiten müssen. Man muss also von Anfang an in Bestform sein.“

Caroline Graham Hansen hofft auf einen erfolgreichen Start des FC Barcelona in der Ligaphase.
Caroline Graham Hansen hofft auf einen erfolgreichen Start des FC Barcelona in der Ligaphase.UEFA

PSG-Mittelfeldspielerin Anaïs Ebayilin ist der Ansicht, dass die größere sportliche Ausgeglichenheit die Teams dazu veranlassen wird, ihr Spiel zu verbessern. „Es ist für uns ein spannendes Format, weil wir direkt bereit sein müssen und gegen einige wirklich starke Teams antreten werden. Es ist großartig, direkt mitten im Wettbewerb zu sein“, so Ebayilin.

„Dieses Format gibt uns die Möglichkeit, uns von Anfang an von den anderen abzuheben.“

Vanessa Gilles ist ebenfalls der Ansicht, dass es auch für Bayern München von Vorteil ist, früher auf anspruchsvolle Gegner zu treffen, um im Wettbewerb weiterzukommen. „Für uns liegt der Vorteil darin, dass wir von Anfang an solche großen Spiele bestreiten und dabei wichtige Erfahrungen sammeln dürfen.“

Alexia Putellas traumhafter Schlenzer für Barcelona gegen Bayern München