Women's Champions League: Torfestivals zum Ende der Gruppenphase
Mittwoch, 31. Januar 2024
Artikel-Zusammenfassung
Mit einem 5:0 verabschiedet sich Frankfurt aus der Women's Champions League. Benfica und Barça trennten sich derweil 4:4; Brann gewann und OL spielte Remis.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Brann, Barcelona und Slavia erzielten dramatische späte Treffer bei 20 Toren insgesamt in den letzten vier Spielen der Gruppenphase der UEFA Women's Champions League. Die Eintracht verabschiedete sich nach einem 5:0 gegen Rosengård erhobenen Hauptes.
UEFA.com fasst das Geschehen zusammen.
Die Viertelfinalisten
Gruppensieger: Barcelona (Titelverteidiger), Paris Saint-Germain, Chelsea, Lyon
Gruppenzweite: Benfica, Brann, Häcken, Ajax
Highlights ab Mitternacht MEZ
Gruppe A
Benfica - Barcelona 4:4
Lucy Bronze traf in der Nachspielzeit zum Ausgleich für Barça, nachdem sie zuvor ein Eigentor zur Führung Benficas verschuldet hatte. Nach nur 20 Minuten lag Barça durch Tore von Caroline Graham Hansen und Patri Guijarro mit 2:0 vorn, aber Benficas Marie Alidou erzielte zwei Tore und glich aus. Graham Hansen machte dann zu Beginn der zweiten Hälfte das 3:2, aber Jéssica Silva erzielte in der 71. Minute erneut den Ausgleich, bevor es kurz vor Schluss noch richtig dramatisch wurde.
Vor dieser Partie hatte Barcelona alle 22 Spiele in dieser Saison gewonnen und insgesamt nur vier Tore kassiert.
Frankfurt - Rosengård 5:0
Mit einer tollen Leistung zu Hause gegen Rosengård beendet Frankfurt die Gruppenphase der UEFA Women's Champions League auf dem dritten Platz. İlayda Açıkgöz brachte die Eintracht früh in Führung nach Vorlage von Shekiera Martinez, die auch den zweiten Treffer von Nicole Anyomi vorbereitete, bevor sie selbst einnetzte.
In der Schlussphase trafen dann noch Lisanne Gräwe und Géraldine Reuteler zum 5:0-Endstand, mit dem sich Frankfurt aus dem Wettbewerb verabschiedet.
Gruppe B
Lyon - Slavia Praha 2:2
Es ist das erste Heimspiel diese Saison, das OL nicht gewinnen konnte: Slavias Torhüterin Olivie Lukášová machte ein Riesenspiel und ein Ausgleich in der letzten Woche luchsten den Französinnen Punkte ab. Amel Majri brachte Lyon nach nur vier Minuten in Führung, Franny Černá erzielte schon in der 9. Minute den Ausgleich. Vicki Becho brachte Lyon 16 Minuten vor Schluss wieder in Front, bevor Kristína Košíkovás Abschluss in der Nachspielzeit von Vanessa Gilles abprallte und ins eigene Netz ging.
Brann - St. Pölten 2:1
Mit einem hart erarbeiteten Comeback-Sieg zieht Brann ins erste Viertelfinale der Vereinsgeschichte. Sarah Mattner brachte die Gäste früh aus kurzer Distanz in Führung, aber Justine Kielland erzielte nach 20 Minuten den verdienten Ausgleich.
In der Nachspielzeit wurde Kiellands Freistoß dann von Amalie Eikeland zum Sieg für Brann ins Netz geköpft. Nach dem Last-Minute-Erfolg gegen Lyon am 4. Spieltag gaben sie ihren Fans zum zweiten Mal in dieser Saison kurz vor Schluss noch etwas zu jubeln.