Es wäre mehr drin gewesen
Mittwoch, 20. März 2013
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VfL Wolfsburg - FC Rossiyanka 2:1
Wolfsburg hat sich im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League mit einem knappen Sieg eine ordentliche Ausgangsposition zum Erreichen des Halbfinales geschaffen.
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Der VfL Wolfsburg hat sich im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League mit einem 2:1-Erfolg gegen den russischen Vertreter FC Rossiyanka eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Halbfinales geschaffen.
Treffer von Alexandra Popp und Martina Müller bescherten dem Champions-League-Neuling in der VfL Wolfsburg Arena noch vor der Pause eine Zwei-Tore-Führung, ehe der mehr als eine Halbzeit in Unterzahl spielende Gast durch ein Eigentor von Josephine Henning wieder Hoffnung schöpfen konnte.
Von Beginn an setzten die Wolfsburgerinnen ihren Gegner unter Druck und bereits in der vierten Minute gelang Alexandra Popp nach einer tollen Kombination über Lena Goeßling und Luisa Wensing aus kurzer Distanz die Führung. Popp hätte die Führung fast schnell ausgebaut, doch erst ging ihr Schuss, dann ein Kopfball nach Flanke von Zsanett Jakabfi übers Tor.
Aus dem Nichts kam Rossiyanka Mitte der zweiten Halbzeit zu seiner ersten Chance, doch nach einem Freistoß hielt Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein den Schuss von Olga Petrova prächtig. Nahezu in einer Kopie des ersten Tores baute Martina Müller nach einer guten halben Stunde nach einem Jakabfi-Pass die Führung aus. In einer Eins-zu-Eins-Situation gegen Elvira Todua vertändelte Popp den Ball, Rossiyanka hatte Glück, dass Verena Faißt per Freistoß nur die Latte traf, nachdem Olesya Mashina für eine Notbremse gegen Popp des Feldes verwiesen wurde.
Kurz nach Wiederanpfiff brachte ein Eigentor von Josephine Henning den Russinnen die Hoffnung zurück. Es dauerte eine Weile, bis Wolfsburg sich von dem Schock erholte, Müller scheiterte nach knapp einer Stunde an der gut reagierenden Todua. In der Schlussviertelstunde verstärkte Wolfsburg auf dem mit Schnee bedeckten, schwer zu bespielenden Boden noch einmal seine Offensivbemühungen, doch Todua hielt einen Popp-Schuss und ein Odebrecht-Kopfball verfehlte sein Ziel. Wolfsburg reist dank eines leichten Vorteils dennoch mit Selbstvertrauen zum Rückspiel nach Russland in acht Tagen.