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Chojnowski freut sich über gelungenes Debüt

Silvana Chojnowski war außer sich vor Freude, nachdem sie bei ihrem Debüt für Frankfurt gegen Malmö den vorentscheidenden Treffer erzielt hatte. Kerstin Garefrekes lobte die Newcomerin.

Chojnowski freut sich über gelungenes Debüt
Chojnowski freut sich über gelungenes Debüt ©UEFA.com

Die 17-jährige Silvana Chojnowski hätte beim 1. FFC Frankfurt kein besseres Debüt geben können. Sie kam im Viertelfinalrückspiel gegen den FC Malmö zehn Minuten vor Schluss von der Bank, als es im Gesamtergebnis unentschieden stand, und als die Verlängerung drohte, traf sie

Zuvor hatte Kerstin Garefrekes das 0:1 aus dem Hinspiel in Schweden wettgemacht, und in der Nachspielzeit traf sie ein zweites Mal und stellte so den Gesamtstand von 3:1 her. Im Halbfinale geht es nun gegen  Arsenal LFC.

Silvana Chojnowski, Stürmerin von Frankfurt
Es war sehr schön. Ich habe mir es natürlich gewünscht, aber es ist noch mal extra schön, bei so einem wichtigen Spiel ein Tor zu schießen. Ich bin auch normal offensiv gestellt worden und habe hin und wieder mal getroffen und dass es heute wieder geklappt hat, hat mich sehr gefreut.

Vor meiner Einwechslung hat der Trainer gesagt ich soll "Volle Pulle" Druck machen vorne und Non-Stop rennen und das Tor schießen. Bei den letzten beiden Spielen] hat uns das Quäntchen Glück gefehlt, aber dann zum Ende hin haben wir noch zwei Dinger nachgelegt und somit ist ja auch alles gut gegangen. Es war schon eine Überraschung, dass ich reingekommen bin. Ich weiß noch nicht, ob ich gegen Arsenal dabei bin, das muss der Trainer entscheiden. Es wäre sehr gut wenn ich da auch noch ein Tor machen würde.

Kerstin Garefrekes, Mittelfeldspielerin von Frankfurt
Ich denke wir haben als Mannschaft sehr für die Tore gearbeitet und zwar das ganze Spiel über. Im Hinspiel haben wir schon versucht, die Tore zu machen - da hat es nicht geklappt und jetzt haben wir wirklich bis zur letzten Minute dran geglaubt als Mannschaft und somit war es dann ein Koproduktion von jungen und alten Spielerinnen. Egal, wer die Tore macht, Hauptsache die Bälle sind drin.

 Man muss ja auch anerkennen, dass Malmö auch versucht hat, die Tore zu verhindern und eine sehr gute Torhüterin da hinten drin hatte, die im Hinspiel schon super gehalten hat und heute in der ersten Halbzeit wieder gut pariert hat. Der Gegner versucht es uns immer schwer zu machen und wir können dann nicht immer jede Chance nutzen. Ich hoffe, dass nach dem heutigen Spiel uns das Tore schießen einfacher fällt. Wir würden uns das natürlich auch anders wünschen und hoffen jetzt natürlich, dass das in der nächsten Runde anders läuft und wir vielleicht beide Spiele erfolgreich bestreiten können.

Silvana Chojnowski ist eine sehr, sehr junge Spielerin, die auch sehr talentiert ist. Letztes Jahr hatte sie ein paar Rückenprobleme und ist jetzt auf dem Weg, wieder den Anschluss zu finden. Sie wird jetzt langsam und behutsam aufgebaut und ich hoffe, dass sie jetzt verletzungsfrei bleibt und ihren Weg gehen kann.

Im Halbfinale wird uns eine typische englische Mannschaft erwarten, die jetzt mit der Kelly Smith einen spektakulären Neuzugang vermeldet hat. Dementsprechend wird das, sollte es Arsenal werden, auch wieder ein sehr, sehr guter Gegner sein, der auch wieder über den Kampf und die Athletik kommen wird. Ein Endspiel in Deutschland ist natürlich noch mal das i-Tüpfelchen. Natürlich will man als Sportlerin in der Champions League immer möglichst weit kommen und natürlich ist es das große Ziel, immer ins Endspiel zu kommen und den Titel zu holen. Dass es dieses Jahr in München ist, ist für uns Spielerinnen traumhaft und eine einmalige Gelegenheit. Das wäre sensationell, wenn es klappen könnte, dass wir in München im Finale stehen.

Ramona Bachmann, Stürmerin von Malmö
Frankfurt ist eine Supermannschaft und heute haben wir nicht das gemacht, was wir im Hinspiel in der ersten Halbzeit geschafft haben. Wir haben sie nicht unter Druck gesetzt und wenn man so eine spielstarke Mannschaft spielen lässt, dann ist es schwierig, dagegen etwas zu unternehmen. Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei kleine Möglichkeiten. Hätten wir die reingemacht, hätte das Spiel vielleicht etwas anders ausgesehen. Schlussendlich gewinnt der, der die Tore macht.

Wenn man einen Gegner nicht von Anfang an unter Druck setzt und ihnen zu viel Platz gibt, ist es schwierig, sie unter Kontrolle zu bringen. Dann ist eine riesige Laufarbeit von uns gefragt und dann werden wir natürlich müde.

 Natürlich erhofft man sich mehr, wenn man so weit gekommen ist. Schlussendlich muss man aber sehen, dass wir gegen einen sehr starken Gegner ausgeschieden sind und für Malmö es die erste Erfahrung in der Champions League war und wir es nächstes Mal besser machen können. Frankfurt und Lyon sind jetzt für mich die Favoriten, das wäre doch auch ein spannendes Finale.

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