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Potsdam will Sack zumachen

Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam hofft auf ein "volles Haus", wenn es nach dem 3:0-Sieg in Frankreich ins Rückspiel gegen den FCF Juvisy Essonne geht, der sich am Wochenende allerdings warmgespielt hat.

Viola Odebrecht (1. FFC Turbine Potsdam) im Zweikampf mit Sandrine Soubeyrand (FCF Juvisy Essonne)
Viola Odebrecht (1. FFC Turbine Potsdam) im Zweikampf mit Sandrine Soubeyrand (FCF Juvisy Essonne) ©Freddy Braz

Nach dem 3:0-Sieg im Viertelfinale der UEFA Women's Champions League gegen den FCF Juvisy Essonne segelt der 1. FFC Turbine Potsdam auf Halbfinalkurs und hofft bei der Fortsetzung seiner Titelverteidigung auf guten Besuch im Karl-Liebknecht-Stadion.

Bianca Schmidt und Fatmire Bajramaj schlugen für Potsdam in Frankreich zu, bevor ein Eigentor den Vorsprung sogar noch ausbaute. Wenige Tage zuvor hatten die Ostdeutschen vor 7 000 Fans ihren dritten deutschen Meistertitel in Folge feiern können. Vor dem Rückspiel nun, das die Bühne für eine Neuauflage des rein deutschen Halbfinals von 2010 gegen den FCR 2001 Duisburg bereiten könnte, sagte Potsdams Vizepräsidentin Marina Ringel: "Wir hoffen, dass wir ein volles Haus hier im 'Karli' haben werden."

Trainer Bernd Schröder muss allerdings ohne Spielmacherin Bajramaj (Beckenprellung) auskommen, während Torhüterin Anna Felicitas Sarholz und Verteidigerin Daniela Löwenberg mit einem Magen-Darm-Infekt fraglich sind. Auch andere Spielerinnen sind angeschlagen und obwohl Schröder am liebsten ein paar von ihnen für das DFB-Pokal-Finale am Samstag in Köln gegen den 1. FFC Frankfurt schonen würde, stellte er gewohnt trocken fest: "Ich kann sie ja nicht alle draußen lassen."

Juvisy präsentierte sich beim 3:1-Sieg in der Liga gegen Montpellier Hérault SC gut erholt und liegt nun noch sechs Punkte hinter dem geschlagenen Tabellenzweiten, wodurch man weiter auf eine Qualifikation zur UEFA Women's Champions League für die nächste Saison hoffen darf. Dabei traf Julie Marchart zweifach, doch vor allem der schöne Schlenzer von Gaëtane Thiney zur 1:0-Führung war sehenswert.

"Die Mädels haben den Sieg herausgekämpft, was aus mentaler Sicht sehr wertvoll ist", sagte Trainerin Sandrine Mathivet. "Am letzten Mittwoch haben wir gut gespielt aber verloren. Es ist nie leicht, dann zurückzuschlagen. Aber das haben wir geschafft und das macht mich stolz, bevor wir nun nach Deutschland reisen."

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