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Røa will Potsdam noch einmal fordern

Røa IL musste zugeben, dass es nach der 0:5-Niederlage im Hinspiel des Viertelfinals gegen den 1. FC Turbine Potsdam im Rückspiel nur noch um die Ehre geht, während die Gäste demnächst mehrfach auf den FCR 2001 Duisburt treffen werden.

Røa IL will sich auf heimischem Geläuf besser als in Potsdam präsentieren
Røa IL will sich auf heimischem Geläuf besser als in Potsdam präsentieren ©Anthony Greenwood/Kipax

Trainer Geir Nordby von Røa IL hatte schon vor dem Hinspiel am letzten Mittwoch im Viertelfinale der UEFA Women's Champions League beim 1. FFC Turbine Potsdam so seine Zweifel, und die wurden bestätigt, als der norwegische Meister mit 5:0 deutlich in die Schranken verwiesen wurde.

Durch dieses Ergebnis steht Potsdam – der Sieger des UEFA-Frauenpokals 2004/05 – so gut wie im Viertelfinale, wo es zu einem deutsch-deutschen Duell gegen Titelverteidiger FCR 2001 Duisburg kommen würde. Im letzten Spiel für Stürmerin Lene Mykjåland, die zu Washington Freedom wechseln wird, müsste für Røa schon ein außergewöhnlich spektakuläres Ergebnis her, um daran noch etwas zu ändern. Nordby sagte: "Unsere Leistung hat mich enttäuscht. Potsdam war stark, aber wir haben bei weitem nicht unsere Möglichkeiten abgerufen. Das Rückspiel ist nun zwar nur noch Formalie, aber wir wollen sie noch einmal herausfordern."

Verteidigerin Siri Nordby, die Schwester des Trainers, glaubt, dass ihre Elf zumindest etwas Stolz zurückgewinnen kann, wenn es auf dem heimischen Kunstrasen nun gegen Potsdam geht. "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen", sagte sie. "Die Mädchen denken, dass sie es viel besser können. Wir werden sie auf unserem Kunstrasen deutlich mehr fordern. Wir wollen das Spiel gewinnen, aber fünf Tore aufzuholen ist so gut wie unmöglich."

Wenig überraschend dürfte sein, dass Potsdams Mittelfeldspielerin Nadine Keßler, die im Hinspiel zwei Tore erzielte, derselben Meinung ist. "Das lassen wir uns nicht mehr nehmen", sagte die 21-Jährige, die seit neustem auch Nationalspielerin ist. "Wir möchten mit Vollgas spielen, uns weiter einspielen und uns Selbstvertrauen für die kommenden Wochen holen."

In diesen Wochen wird es wohl zu vier Aufeinandertreffen mit Duisburg kommen, gegen die Potsdam in der Liga und im Halbfinale des DFB-Pokals antreten wird, bevor es am 10./11. und 17./18. April zu den Halbfinalspielen im Europapokal kommen würde. Doch Potsdams Trainer Bernd Schröder legt den Fokus erst einmal auf die nächste Partie.

"Zunächst müssen wir unser Rückspiel in Oslo ordentlich über die Bühne bringen, dann können wir uns mit Duisburg beschäftigen." Dass das Spiel auf Kunstrasen ausgetragen wird, macht ihm dagegen keine Sorgen. "Das dürfte für uns kein Problem sein. Für technisch gute Mannschaften ist das kein Nachteil."

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