Zehn Stars von morgen

Alle acht Länder hatten bei der UEFA-U21-Europameisterschaft ihre Hauptdarsteller - uefa.com stellt Ihnen zehn Spieler vor, die bei der EM einen besonders starken Eindruck hinterlassen haben.

Marcus Berg jubelt über ein Tor für Schweden
Marcus Berg jubelt über ein Tor für Schweden ©Getty Images

Alle acht Länder hatten bei der UEFA-U21-Europameisterschaft ihre Hauptdarsteller - uefa.com stellt Ihnen eine Liste mit zehn Spielern vor, die bei der EM einen besonders starken Eindruck gemacht haben.

Manuel Neuer (Deutschland)
Er könnte die kommende deutsche Nummer eins werden. Neuer hat seine Position im Kampf um einen Platz in der A-Nationalmannschaft mit fantastischen Leistungen noch einmal verbessert. Er blieb in vier von fünf Spielen ohne Gegentor. Auch wenn die deutschen Innenverteidiger Benedikt Höwedes und Jerome Boateng fantastisch gespielt haben, war es doch Neuer, der die DFB-Auswahl mit einigen Glanzparaden gegen Italien im Spiel hielt.

Mesut Özil (Deutschland)
In einer Mannschaft, die vor allem durch eine starke Defensive glänzte, war Özil für die kreativen Momente verantwortlich. Mit Ausnahme des Endspiels musste er immer in der ungewohnten Position als Stürmer spielen, trotzdem bereitete er beim 2:0-Sieg über Finnland beide Treffer vor. Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen durfte im Finale dann auf seinem angestammten Platz auflaufen und erzielte dabei einen Treffer, außerdem bereitete er zwei weitere Tore vor.

Marcus Berg (Schweden)
Mit sieben Treffern stellte Berg bei der EM einen Torrekord auf, der wohl so schnell nicht gebrochen werden wird. Technik, Schnelligkeit und ein eiskalter Torinstinkt zeichnen den Angreifer aus. Sein Dreierpack gegen Belarus war der perfekte Start in ein Turnier, das er nicht mehr vergessen wird.

Lee Cattermole (England)
Der Mittelfeld-Motor vereinte spielerische Leichtigkeit mit seinem kraftvollen Spiel und erzielte mit seinem Tor gegen Finnland den ersten Turniertreffer der Engländer. Im Endspiel war er bester Mann seiner Mannschaft und traf einmal die Latte, während ein weiterer Versuch auf der Linie geklärt wurde.

Sebastian Giovinco (Italien)
Giovinco war die zentrale Anlaufstelle für Italiens Offensivbemühungen. Er war an drei der vier italienischen Tore beteiligt, seine Qualitäten bei Standardsituationen sorgten fast immer für Gefahr. Der Offensivspieler überzeugte sowohl im Angriff als auch in seiner Lieblingsposition als Spielmacher.

Gojko Kačar (Serbien)
Gojko Kačar, der eigentlich als Defensivmann bekannt ist, überzeugte bei Serbien in der Rolle hinter den Spitzen. Er traf gegen Schweden und scheiterte gegen Italien nur am Pfosten - wann immer Serbien torgefährlich wurde, war er beteiligt.

Sergei Kislyak (Belarus)
In einer Mannschaft mit wenig Selbstbewusstsein und noch weniger Torgefahr stach er heraus. Kislyak erzielte gegen Schweden und Italien Traumtore, wobei vor allem sein Treffer gegen Schweden aus 30 Metern allen Beobachtern in Erinnerung bleiben wird.

Marco Motta (Italien)
Der AS Roma band den 23-Jährigen, der bisher auf Leihbasis beim Hauptstadtklub spielte, kurz nach dem Einzug der Azzurrini ins Halbfinale langfristig an sich. Zuvor hatte Motta vor allem durch sein Kopfballspiel und mit seinen Führungsqualitäten überzeugen können.

Micah Richards (England)
Mit einem Kopfballtor gegen Finnland machte er den Anfang, danach wurde er gegen Spanien zum Mann des Spiels gewählt - Richards spielte eine herausragende EM. Der Verteidiger überzeugte sowohl offensiv als auch defensiv.

Ola Toivonen (Schweden)
Der selbstlose Mannschaftsspieler war die perfekte Ergänzung im schwedischen Angriff zu Tormaschine Berg. Sowohl in der Luft als auch mit dem Ball am Fuß war er allzeit gefährlich. Mit einem tollen Heber bereitete er Bergs zweites Tor gegen Belarus erstklassig vor. Dreimal trug er sich selbst in die Torjägerliste ein, aber vor allem mit seinen klugen Pässen schaffte er es, voll und ganz zu überzeugen.

Die Liste wurde von uefa.com-Reportern zusammengestellt, die vor Ort waren. Die Technische Kommission der UEFA wird noch eine offizielle Mannschaft des Turniers vorstellen, als Teil des Technischen Berichts zur UEFA-U21-Europameisterschaft 2009.

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