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Ince über seinen Vater, England und Giggs

Der Name Ince weckt in jedem Fußballfan beste Erinnerungen, doch diesmal ist es Thomas und nicht sein Vater Paul, einst Star von Manchester United, der für Schlagzeilen sorgt.

Thomas Ince bei einer Runde Tischtennis mit seinem Teamkollegen Wilfred Zaha
Thomas Ince bei einer Runde Tischtennis mit seinem Teamkollegen Wilfred Zaha ©Sportsfile

Der Name Ince weckt in einem Fußballfan die besten Erinnerungen. Doch diesmal ist es Thomas und nicht sein Vater Paul, der für Schlagzeilen sorgt. Nachdem er 2011 Liverpool FC in Richtung Blackpool FC verließ, hat sich Ince einen eigenen Namen in England gemacht. Der 21-jährige Flügelspieler freut sich nun darauf, nach seiner Sperre am Samstag gegen Norwegen wieder auf dem Platz zu stehen. Er hat aber mit UEFA.com auch über die Stärken Englands und die Beziehung zu seinem Vater und zu seinem Idol gesprochen.

Über Englands Auftaktniederlage und über Gegner Norwegen …
Es war natürlich enttäuschend und alle wussten das. Aber wir haben noch zwei Spiele. Wir haben bereits gegen Norwegen gespielt und wir wissen, wo sie uns gefährlich werden können. Aber wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren. Wir müssen am Samstag gegen Norwegen gewinnen. Holen wir die drei Punkte, dann ist das Momentum gegen Israel auf unserer Seite.

In den letzten zwei Jahren haben hart gearbeitet und gute Spiele gespielt. Wir haben starke Charaktere im Team und werden am Samstag bereits sein.

Über seinen Vater, Paul Ince …
Das ist ein Vorteil in doppelter Hinsicht. Ich habe meinen Trainer und Vater zu Hause. Jetzt [seitdem Paul Ince Trainer von Blackpool ist] habe ich alles in einem. Als Kind brachte er mich zum Weinen. Nach einem schlechten Spiel von mir hat er mir gesagt, was ich falsch gemacht habe. Aber das hat mich nur stärker gemacht.

Jetzt setzen wir uns hin und er analysiert das ganze Spiel. Selbst beim Abendessen macht er keine Pause. Ich will es aber nicht anders haben. In den Fußstapfen von meinem Vater zu sein, ist eine große Herausforderung.

Paul Ince (links) at EURO '96
Paul Ince (links) at EURO '96©Getty Images

Einmal, als er nach San Siro zurückkehrte und Ronaldo, der brasilianische Ronaldo, hinter uns saß, fragte ich meinen Vater, ob er für mich ein Autogramm holen könnte. Dann war plötzlich Paul Ince auf dem großen Bildschirm im Stadion, und nicht Ronaldo. Da wurde mir klar, was für ein großer Fußballer er war.

Manchester United's Ryan Giggs
Manchester United's Ryan Giggs©AFP/Getty Images

Mein Vater spricht quasi täglich mit ihm, sie sind noch immer gute Freunde. Immer wenn ich spiele, wünscht er [Giggs] mir viel Glück. Als ich einmal bei Liverpool eine schlechte Phase hatte, habe ich mit ihm gechattet. Er hat mich beruhigt und mir gesagt, dass ich noch jung bin und noch viel lernen muss. Manche entwickeln sich erst später und viel kommt auch auf das richtige Timing an. Ich werde zur richtigen Zeit den richtigen Schritt machen.

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