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Lopetegui und Spanien bereit für die Endrunde

Während die UEFA-U21-Europameisterschaft immer näher rückt, fordert Spaniens Trainer Julen Lopetegui von seiner Mannschaft, in Israel als "Protagonist" aufzutreten.

Julen Lopetegui will mit Spanien den Titel verteidigen
Julen Lopetegui will mit Spanien den Titel verteidigen ©Getty Images

Am Samstag wurde die Saison in der spanischen Liga abgeschlossen, was für U21-Trainer Julen Lopetegui einen entspannten Sonntag bedeutete, denn seine 23 Spieler für die UEFA-U21-Europameisterschaft haben das Wochenende allesamt relativ unbeschadet überstanden.

Der Titelverteidiger bekommt es bei der Endrunde, die am Mittwoch in Netanya beginnt, in der Gruppe B mit schweren Gegnern zu tun, doch Lopetegui geht davon aus, dass sich sein Team gegen Russland, Deutschland und die Niederlande auf jeden Fall behaupten kann.

"Wir sind sehr ausgeglichen, darauf haben wir bei der Zusammenstellung unseres Kaders geachtet", sagte Lopetegui. "Wir haben Spieler mit verschiedenen Spielweisen, die auf verschiedenen Positionen spielen können. Wir haben vollstes Vertrauen zu diesen Spielern, sie erfüllen uns mit Hoffnung. Allerdings wissen wir auch, dass wir auf dem Platz Taten zeigen müssen."

Nachdem Spaniens U21 mit dem Titelgewinn 2011 in die Fußstapfen der A-Nationalmannschaft - Sieger der UEFA EURO 2008, der FIFA-WM 2010 und der UEFA EURO 2012 - getreten ist, weiß ihr Trainer natürlich, was in Israel erwartet wird.

"Wir wollen der Protagonist sein, den Ball haben und die Initiative übernehmen", meinte der frühere Torhüter von Real Madrid CF, CD Logroñes, FC Barcelona und Rayo Vallecano de Madrid. "Dafür benötigen wir eine spezielle Spielweise und besondere Spielertypen, die ihre Stärken umsetzen oder vielleicht sogar noch verbessern."

Der 46-Jährige hat am Wochenende vor allem auf Iker Muniain (Wade) und Álvaro Vázquez (Knöchel) geachtet, die zuletzt angeschlagen waren. "Iker ist bei unseren Physios in Behandlung, aber alle scheinen in guter Verfassung zu sein", so Lopetegui.

Spanien startet am Donnerstag gegen Russland in die Endrunde, dabei erwartet Lopetegui einige Schwierigkeiten für sein Team. "Sie sind physisch sehr stark und exzellent bei Kontern", sagte er. "Diese Generation ist sehr interessant und verstärkt mit Spielern wie [Alan] Dzagoev, [Aleksandr] Zotov, [Fedor] Smolov. Vier oder fünf Spieler sind eigentlich Stammspieler bei Fabio Capello [dem Trainer der russischen A-Nationalteam]."

Über Deutschland, den zweiten Gegner in der Gruppe B, meinte Lopetegui: "Sie sind eine der besten Generationen, die Deutschland in den letzten Jahren in dieser Altersstufe hervorgebracht hat." Im letzten Gruppenspiel bekommen es die Spanier mit den Niederlanden zu tun, laut Lopetegui "eine Mannschaft mit zwölf Spielern, die schon in der A-Nationalmannschaft gespielt haben".

Noch steht nicht fest, wie Lopeteguis Startelf am Donnerstag aussehen wird, und der Trainer hat auch keine Andeutungen gemacht. Er erklärte: "Jeder Spieler hier hätte es verdient, von Beginn an zu spielen."