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Spanien in Topform, Russland nicht

Spanien - Russland 3:1
Drei Monate vor ihrem Auftaktduell bei der EURO testeten beide Teams noch einmal und Julen Lopeteguis Mannschaft hinterließ dabei den wesentlich besseren Eindruck.

Rodrigo trifft in der U21 nach Belieben
Rodrigo trifft in der U21 nach Belieben ©Carmelo Rubio, RFEF

Spanien und Russland bestreiten bei der UEFA-U21-Europameisterschaft am 6. Juni ihr erstes Gruppenspiel gegeneinander, das hinderte beide Teams aber nicht daran, noch einmal ein Testspiel zu bestreiten, das die Spanier in Alcorcon mit 3:1 gewannen.

Am Donnerstag hatten "La Rojita" in Toledo noch gegen Norwegen mit 5:2 gewonnen, die Mannschaft von Trainer Nikolai Pisarev unterlag dagegen in Italien und kassierte nun am Montag ihre dritte Pleite in Folge. Rodrigo, Iker Muniain und Thiago Alcántara per Elfmeter erzielten die Tore für die Spanier, für Russland hatte Pavel Yakovlev getroffen. Beide Teams sind bei der EURO in Gruppe B auch Gegner der deutschen Mannschaft.  

Die Spanier starteten wesentlich besser in die Partie und hatten durch Rodrigo von SL Benfica, Ignacio Camacho und Thiagos Freistoß auch gute Möglichkeiten, aber Russlands Keeper Nikolai Zabolotni konnte sich gleich mehrfach auszeichnen.

Kurz darauf gelang Torjäger Rodrigo aber sein 14. Treffer im 11. U21-Länderspiel. Acht Minuten vor der Pause erlief er einen Steilpass von Gerard Deulofeu, tanzte Verteidiger Ibragim Tsallagov aus und ließ auch Zabolotni keine Abwehrmöglichkeit.

Russland zeigte sich im zweiten Durchgang verbessert und kam durch Yakovlevs Fernschuss unter gütiger Mithilfe von Spaniens Torhüter Diego Mariño zum überraschenden Ausgleich.

Athletic Club-Stürmer Muniain, einer von acht Einwechslungen zur Pause, jagte dann 19 Minuten vor dem Ende den Ball zum 2:1 in die Maschen, Ersatzkeeper Aleksandr Filtsov war machtlos.

Danach legte der U21-Titelverteidiger noch eine Schippe drauf und Russlands Taras Burlak wusste sich gegen Martín Montoya nur mit einem Foul zu helfen. Thiago verwandelte den fälligen Strafstoß zum Endstand. Gelegenheit zur Revanche haben die Russen dann Anfang Juni in Jerusalem.

Spanien: Mariño; Montoya, Bartra (Amat 74.), Nacho (Iñigo Martínez 57.), Moreno (Muniesa 74.); Camacho (Illarramendi 46.), Thiago; Pablo Sarabia (Tello 46.), Canales (Koke 57.), Deulofeu (Muniain 46.); Rodrigo (Álvaro 57.).

Russland: Zabolotni (Filtsov 56.); Tsallagov, Chicherin, Burlak, Schennikov; Petrov, Zotov, Kirillov (Sosnin 68.); Yakovlev, Kanunnikov, Cheryshev (Kayumov 46.).

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