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Gutor nimmt Griechenland als Beispiel

"Nichts ist unmöglich", glaubt Aleksandr Gutor vor dem Halbfinale von Belarus gegen Spanien am Mittwoch bei der U21-EM und nimmt sich Griechenlands Europameister von 2004 als Vorbild.

Aleksandr Gutor stoppte die Gastgeber - gelingt dies auch gegen Spanien?
Aleksandr Gutor stoppte die Gastgeber - gelingt dies auch gegen Spanien? ©Getty Images

Belarus geht am Mittwoch in Viborg als Außenseiter ins Halbfinale gegen Spanien, aber Aleksandr Gutor und seine Mannschaftskollegen beziehen Hoffnung aus dem Überraschungserfolg der Griechen bei der UEFA EURO 2004.

Die Mannschaft von Otto Rehhagel sorgte bei der Europameisterschaft in Portugal vor sieben Jahren für eine der größten Sensationen in der Fußballgeschichte, indem sie völlig überraschend die Henri-Delaunay-Trophäe nach Athen brachte. Nur knapp konnte sich Belarus in seiner Gruppe vor den Isländern und Dänen durchsetzen, doch gegen die hoch talentierten Spanier glaubt Gutor an ein ähnliches Kunststück, wie es den Griechen 2004 gelang.

"Wir verspüren keinen Druck. Keiner hat 2004 mit Griechenland gerechnet, doch am Ende haben sie den Pokal geholt. Im Leben ist nichts unmöglich", sagte der Torhüter des FC BATE Borisov. "Spanien ist der Favorit und viele glauben, dass sie das Turnier gewinnen werden. Vielleicht aber schaffen wir es, für eine Überraschung zu sorgen."

Spaniens Leistungen zum Sieg in der Gruppe B waren durchaus beeindruckend und daher gilt die Aufgabe für die Mannschaft von Georgi Kondratyev als äußerst schwierig. Gutor glaubt jedoch, dass seine Mannschaft extrem motiviert sein wird, um das Finale am Samstag in Aarhus zu erreichen.

"Jeder von uns ist heiß auf das Spiel, da wir eine gute Chance haben, das Finale zu erreichen. Das ist eine Riesenmöglichkeit für uns", sagte der 22-Jährige, dessen Leistungen in der Gruppenphase maßgeblich für das Weiterkommen von Belarus verantwortlich waren. "Jeder hier versteht, dass Spanien einen sehr schweren Gegner darstellt, aber es gibt keine unbesiegbaren Mannschaften mehr. Wir glauben stets an einen positiven Ausgang."

Das 1:1-Unentschieden in einem Freundschaftsspiel im vergangenen März gegen die Spanier gibt Belarus weitere Hoffnung für das Halbfinale und auch wenn sie verlieren sollten, könnten sie im Spiel um Platz drei die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London perfekt machen. Daran denkt die Mannschaft im Moment jedoch nicht, sagt Gutor. Die Konzentration liegt völlig auf dem Halbfinalspiel und nicht auf einem möglichen Play-off-Spiel in Aalborg am Samstag.

"Wir denken nicht an ein Spiel um den dritten Platz und um die Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Wir alle wollen das Finale erreichen", sagte er. "Unser Gegner verfügt über ein sehr hohes Potenzial. Sie haben eine hervorragende Technik und verstehen sich sehr gut. Natürlich haben wir ihre Spiele analysiert, aber ich möchte keine Geheimnisse preisgeben. Die Antworten werden wir auf dem Platz geben."

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