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Morávek scheut Vergleich mit Rosický

Gegenüber UEFA.com verrät Jan Morávek, wie es ihm in der Bundesliga gefällt, warum er ungern mit Tomáš Rosický verglichen wird und wie er mit der Tschechischen Republik bei der U21-EM gegen England bestehen will.

Jan Morávek (rechts) ist aktuell mit der Tschechischen Republik bei der U21-EM in Dänemark im Einsatz
Jan Morávek (rechts) ist aktuell mit der Tschechischen Republik bei der U21-EM in Dänemark im Einsatz ©Getty Images

Jan Morávek hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison großen Anteil am Klassenerhalt vom 1. FC Kaiserslautern gehabt und versucht nun bei der UEFA-U21-Europameisterschaft mit der Tschechischen Republik für Schlagzeilen zu sorgen.

Der 21-Jährige, der als Leihgabe vom FC Schalke 04 bei den Roten Teufeln seine Bundesliga-Tauglichkeit unter Beweis gestellt hat und künftig wieder für Königsblau auflaufen soll, wird in der Heimat immer wieder mit seinem früheren Idol Tomáš Rosický verglichen.

"Es ist schön, dass die Leute dies sagen, aber es erhöht auch den Druck auf mich", so Morávek, der den Akteur von Arsenal FC mehrfach aus nächster Nähe beobachten konnte. "Ich habe mit Tomáš schon für die A-Nationalelf gespielt und es gibt nur einen Tomáš. Ich kann nur versprechen, dass ich hart an mir arbeiten werde, um zumindest in die Nähe seiner Klasse zu kommen. Für mich ist er ein genialer Fußballer."

Rosický gehörte seiner Zeit bei Borussia Dortmund zu den auffälligsten Akteuren in Deutschland und somit ist es für Morávek noch ein weiter Weg, wenn er in die Fußstapfen seines Landsmanns treten will. "Ich wollte unbedingt regelmäßig in der Bundesliga spielen, mich an das Niveau gewöhnen und mich verbessern." Deshalb hat ihm der Wechsel in die Elf von Marco Kurz auch so gut getan: "Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich habe regelmäßig gespielt und konnte mich mit Spielern wie [Arjen] Robben, [Franck] Ribéry und [Nuri] Şahin messen. Ich denke, ich habe mich verbessert und habe alles sehr genossen. Es war eine fantastische Erfahrung."

Viel geboten wird für den 21-Jährigen derzeit auch in Dänemark, wo er mit den Tschechen nach einer 0:2-Niederlage gegen Spanien jetzt gegen England gewinnen muss, um sicher ins Halbfinale einzuziehen: "Wir sollten uns über das Spiel gegen Spanien keinen Kopf mehr machen. Ich denke viel mehr, dass uns der englische Stil eher liegt. Wir haben gesehen, dass Spanien technisch sehr starken Fußball spielt und den Ball schnell laufen lässt. Damit hatten wir Probleme und sie waren immer einen Schritt voraus. England spielt eher körperbetont, damit kommen wir besser zurecht."

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