Milla voll des Lobes für Spanien
Mittwoch, 15. Juni 2011
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Spaniens Trainer Luis Milla lobte seine Mannschaft nach dem 2:0-Sieg in der Gruppe B gegen die Tschechische Republik dafür, dass sie dortweitergemacht habe, wo sie gegen England aufgehört hat.
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Spaniens Trainer Luis Milla lobte seine Mannschaft dafür, dass sie dort weitergemacht habe, wo sie gegen England aufgehört hat. Nach einer weiteren dominanten Vorstellung und dem 2:0-Erfolg gegen die Tschechische Republik lag der Unterschied zum Remis im England-Spiel vor allem darin, dass seine Truppe mehr Chancen herausgearbeitet habe. Nach dem zweiten Treffer von Adrián kurz nach der Pause war dem tschechischen Trainer Jakub Dovalil derweil klar, dass seine Mannschaft nicht ihren besten Tag erwischt hat.
Jakub Dovalil, Trainer der Tschechischen Republik
Spanien ist viel besser als die Ukraine. Wir wollten offensiv in die Partie starten, doch die Spanier haben gezeigt, was für ein technisch gutes Team sie haben. Wir haben beide Gegentore zu ungünstigen Zeitpunkten bekommen, vor allem das zu Beginn des zweiten Durchgangs. 0:2 gegen Spanien ist dann natürlich ein Resultat, das man kaum noch aufholen kann.
Das letzte Spiel wird sehr hart für uns, weil England körperlich stark ist und viele Spieler hat, die Stammspieler in der Premier League sind. Aber alles ist noch drin. Unser Schicksal liegt noch in unseren Händen, weil wir drei Punkte haben. Wir können immer noch das Halbfinale erreichen, wenn wir gegen England gewinnen.
Luis Milla, Spaniens Trainer
Wir haben dort weitergemacht, wo wir gegen England aufgehört haben, aber wir hatten erneut Probleme, das zweite Tor zu erzielen, deshalb hatte es für uns am Wochenende nur zu einem Unentschieden gelangt. Heute können wir jedoch zufrieden sein, denn wir haben nicht nur gut gespielt, sondern auch viele Torchancen herausgearbeitet und die Tore gemacht.
Wir haben eine Mannschaft mit vielen guten Spielern, und unser Job ist es, sie davon zu überzeugen, dass sie ihre Qualitäten zum Nutzen des Teams einsetzen und eine Siegermentalität an den Tag legen müssen. Wir müssen diesen Mannschaftsgeist das ganze Turnier über bewahren. Wir wollen diesen Sieg genießen, er war sehr wichtig, da es in dieser Gruppe sehr eng zugeht, und dann werden wir anfangen, auf das Ukraine-Spiel hinzuarbeiten.