Dovalil freut sich über "glückliches Ende"
Sonntag, 19. Juni 2011
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Englands Trainer Stuart Pearce war nach dem späten Aus gegen die Tschechische Republik tief getroffen, dagegen freute sich sein Gegenüber Jakub Dovalil über das "glückliche Ende" für sein Team.
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Trainer Jakub Dovalil lobte seine Mannschaft der Tschechischen Republik dafür, dass sie nie in Panik ausgebrochen ist, dennoch räumte er ein, dass die beiden späten Tore gegen England in Viborg ein "glückliches Ende" waren. Für seinen englischen Kollegen Stuart Pearce war das Aus seiner Mannschaft der Preis für den verpassten Sieg gegen die Ukraine im Spiel davor.
Stuart Pearce, Trainer von England
Wir sind sehr enttäuscht. Wenn wir heute gewonnen hätten, hätte uns das Momentum auch ins Finale geführt. Gratulation an die Tschechen, sie waren schon in der Qualifikation fantastisch. Als die Leute nur über Spanien gesprochen haben, habe ich schon gesagt, dass sie eine sehr gute Mannschaft sind.
Wir hätten beim Ausgleich an der Strafraumgrenze vielleicht etwas besser verteidigen müssen, aber daraus müssen wir lernen und auf die nächste Saison schauen. Wir wurden tief getroffen und wir sind enttäuscht, aber man muss auch der Mannschaft gratulieren, gegen die man ausgeschieden ist.
Wahrscheinlich hat uns unsere Leistung in den ersten beiden Spielen das Halbfinale gekostet, vor allem gegen die Ukraine waren wir nicht gut. Aber manchmal erkennen die Leute nicht, wie stark unsere Gruppe war - in der anderen Gruppe kommt eine Mannschaft mit zwei Niederlagen weiter.
Jakub Dovalil, Trainer der Tschechischen Republik
Ich denke, das Spiel war bei 50:50 mit dem besseren Ende für uns. Es war ein großartiges Spiel von beiden Teams mit einer dramatischen letzten Minute. Es ist ein richtig gutes Gefühl - manchmal wechselt man gut aus, manchmal schlecht. Wir haben zwei Stürmer gebracht, beide sind gute Spieler. Jan Chramosta machte sein erstes Spiel bei diesem Turnier und war der entscheidende Mann.
England war ein starker Gegner mit sehr guten, schnellen Spielern, aber wir sind in der Abwehr heute sehr gut gestanden. Die Spieler wussten zur Pause, dass Spanien gegen die Ukraine mit 2:0 in Führung lag; wir wollten in der zweiten Halbzeit aktiver werden, aber möglicherweise hatten die Spieler das im Hinterkopf.
Ich weiß, dass die Schweiz in der Vorrunde sechs Tore geschossen und kein einziges kassiert hat. Ab morgen werden wir uns auf dieses Spiel vorbereiten. Sie sind eine starke Mannschaft, aber vielleicht nicht ganz so stark wie Spanien.