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Schweiz plant Favoritensturz

Zwar bezeichnet Pierluigi Tami, der Trainer der Schweiz, Gastgeber Dänemark als Gruppenfavoriten, aber dennoch rechnet er sich mit seiner Truppe zum Auftakt der U21-EM in Aalborg etwas aus.

In Sachen Unterstützung wird die Schweiz nicht mit den enthusiastischen dänischen Fans mithalten können
In Sachen Unterstützung wird die Schweiz nicht mit den enthusiastischen dänischen Fans mithalten können ©Getty Images

Die Schweiz debütiert am Samstag bei der UEFA-U21-Europameisterschaft gegen Gastgeber Dänemark. Trainer Pierluigi Tami geht zuversichtlich, aber mit gebotener Vorsicht ans Werk.

Denn das Spiel gegen die Dänen könnte schon das Schlüsselspiel in dieser Gruppe sein, in der es außerdem noch gegen Belarus und gegen Island geht. "Dänemark, Island und Weißrussland sind viel besser als manche denken. Die Gastgeber haben vor kurzem gegen die Türkei 4:0 gewonnen", sagte Tami, dessen Team erst vor wenigen Tagen daheim der Türkei mit 0:2 unterlag.

Die U21-Nati kann auf gute und erfahrene Spieler zählen, zu denen Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Admir Mehmedi und Innocent Emeghara zählen. Noch am letzten Samstag liefen sie für die A-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die UEFA Euro 2012 in England auf und holten mit einem 2:2 Selbstvertrauen. Hinzu kommt eine gute Nachricht von Xavier Hochstrasser. Der defensive Mittelfeldmann, der an einer Bänderverletzung im linken Fuß laborierte, hat wieder mit der Mannschaft trainiert und könnte gegen Dänemark spielen.

Und der Gastgeber "gilt als Favorit auf den Gruppensieg, sie haben sehr viel Potenzial und Qualität", sagte Tami. "Dänemark ist stark, weil sie als Team sehr gut spielen. Meine Spieler sind sehr motiviert, wir müssen diese Motivation in etwas Positives umwandeln. Shaqiri ist sehr wichtig für uns. Er muss für die Mannschaft spielen."

Der größere Druck aber liegt sicher bei den Gastgebern und bei Trainer Keld Bordingaard, denn der weiß nicht so recht, wie er sein Team einordnen soll: " Wir haben keine Qualifikation spielen müssen und deswegen ist es ziemlich schwer, uns einzuschätzen. Wir haben gute Leistungen in den Freundschaftsspielen gezeigt, zuletzt haben wir die Türkei mit einem klaren 4:0 besiegt, aber nun wird es sicher schwer. Die Schweiz hat einen guten Kader und Pierluigi Tami weiß, wie man sich auf solche Spiele vorbereitet. Viele haben gesagt, wir sind in einer einfachen Gruppe, aber einfach heißt nicht leicht."

Mittelfeldspieler Christian Eriksen vom AFC Ajax freut sich auf den Beginn der U21-Endrunde: "Normalerweise bin ich Druck gewohnt, aber das hier ist es eine ganz andere Geschichte. Es handelt sich um eine Europameisterschaft und wir werden im Scheinwerferlicht stehen. Es ist mein erstes großes Turnier und ich hoffe, es wird Spaß machen. An diesem Turnier teilzunehmen, war eines meiner Hauptziele schon vor eineinhalb Jahren, als ich zu Ajax Amsterdam wechselte."

Die U21-Europameisterschaft in der Schweiz - für viele ist sie ein absoluter Höhepunkt in der noch jungen Karriere. Und wer das Duell zwischen der Schweiz und Dänemark gewinnt, der darf schon mal ein wenig anfangen zu träumen.

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