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Feinschliff der U21-Teams geht weiter

Die acht Teilnehmer an der UEFA-U21-Europameisterschaft bestreiten in dieser Woche ihr jeweils zweites Vorbereitungsspiel innerhalb weniger Tage auf die Endrunde. Dabei haben sie im Visier, sich weiter zu verbessern.

Die Ukraine und Island, beide Gegner in der vergangenen Woche, bestreiten ein weiteres Freundschaftsspiel
Die Ukraine und Island, beide Gegner in der vergangenen Woche, bestreiten ein weiteres Freundschaftsspiel ©Pavlo Kubanov

Die Mannschaften, die im Juni an der UEFA-U21-Europameisterschaft teilnehmen, bestreiten nun innerhalb weniger Tage ihre jeweils zweiten Vorbereitungsspiele.

Montag: Dänemark - Ukraine
Dänemark-Trainer Keld Bordinggaard wird seine Spieler auffordern, die individuellen Fehler abzustellen, die am Donnerstag dazu geführt haben, dass der Ausrichter des kommenden Turniers am Donnerstag daheim gegen England mit 0:4 unter die Räder kam. "Wir haben individuelle Fehler gemacht", sagte Bordinggaard, der wieder auf Verteidiger Daniel Wass von Brøndby IF zurückgreifen kann, der beim Spiel der A-Auswahl gegen Norwegen zu einem kurzen Auftritt kam. Die Ukraine, das Team von Pavlo Yakovenko, reist nach Herning mit einem 3:2-Sieg gegen Island im Gepäck.

Montag: England - Island
England hat zwar gegen Dänemark überzeugend gewonnen und Stuart Pearce sah seine Mannschaft in der ersten Hälfte verbessert, bemängelte aber, dass es in Viborg "zu offen im Mittelfeld" war. "Wir müssen dort in jedem Spiel zumachen", sagte Pearce, der wegen einer Achillessehnenverletzung auf Kapitän Micah Richards verzichten muss und dafür Verteidiger Jordan Spence nachnominierte, während er Jordan Henderson, Fabrice Muamba, Chris Smalling, Daniel Sturridge und Danny Wellbeck erlaubte, zu ihren Klubs zurückzukehren.

Eyjólfur Sverrisson fordert von seiner Mannschaft mehr Beständigkeit, nachdem diese am Donnerstag gegen die Ukraine schon mit 0:3 zurückgelegen hatte, ehe am Ende noch zwei Tore gelangen. Er kann wieder auf Alfred Finnbogason, Arnór Smárason, Birkir Bjarnason, Gudmundur Kristjánsson und Torhüter Haraldur Björnsson zurückgreifen, die am Samstag bei der A-Nationalmannschaft waren - die ersten drei wurden beim torlosen Remis auf Zypern in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Dienstag: Tschechische Republik- Frankreich 
Die Tschechen hoffen darauf, in Olomouc zum siebten Sieg in Folge zu kommen, aber die Franzosen sind ein schwerer Gegner, wie auch der 3:2-Sieg gegen Spanien zeigt. Trainer Jakub Dovalil und sein Team gewannen am Freitag mit 2:0 gegen Belarus, wobei der Coach besonders erfreut war über den Debütanten Zdeněk Šmejkal, der ein Tor erzielte und "seine Qualitäten auf der linken Seite unter Beweis stellte".

Dienstag: Spanien - Belarus
Für Belarus-Trainer Georgi Kondratyev war das 0:2 gegen die Tschechische Republik ein nützlicher Test, nun folgt in Alcala de Henares ein weiterer. Spanien möchte sich nach der Niederlage in Frankreich rehabilitieren, und Stürmer Emilio Nsue von RCD Mallorca gehört zu den Spielern, die Trainer Luis Milla im letzten Freundschaftsspiel der Spanier vor der Endrunde beeindrucken möchte. "Ich weiß, dass ich weiterhin außergewöhnlich hart arbeiten muss, um in die Mannschaft zu kommen, weil die Konkurrenz so groß ist", sagte er. Luis Milla brachte Raúl Baena, um Rubén Pérez zu ersetzen.

Dienstag: Katar (Olympiaauswahl) - Schweiz

Nach dem 2:1 in Saudi-Arabien geht es für die Mannschaft von Pierluigi Tami nun in Doha weiter. Dort will sie daran arbeiten, die Konzentrationsmängel abzubauen, die sie gegen die Saudis gezeigt hat. Aber Tamik hat aus dieser Partie auch Positives mitgenommen. So die erfolgreiche Rückkehr von Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger und das mit einem Tor gekrönte Debüt von Nzuzi Toko vom Grasshopper-Club. Aber das Experiment mit Pajtim Kasami von US Città di Palermo im linken Mittelfeld hat nicht funktioniert.

Berichte von: Paul Bryan, Peter Bruun, Ladislav Josef, und Boris Popov und Stefán Stefánsson.

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