U21 verliert bei Adrions Debüt
Dienstag, 11. August 2009
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Deutschland - Türkei 1:3
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat das erste Spiel unter der Ägide des neuen Trainers Rainer Adrion verloren.
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Deutschland - Türkei 1:3
Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat das erste Spiel unter der Ägide des neuen Trainers Rainer Adrion verloren: In einem Turnier in der Ukraine gab es ein 1:3 gegen die Türkei.
Ehrentreffer durch Schindler
Im Rahmen des Lobanowski-Pokals trat die deutsche Elf heute im ersten Spiel gegen die Türkei an und musste sich nach Toren von Tevfik Köse (18.), Aydin Yilmaz (47.) und Deniz Yilmaz (73.) mit 1:3 geschlagen geben. Kevin Schindler konnte eine Minute nach Yilmaz' Tor nur noch den Ehrentreffer besorgen.
Rückstand nach Elfmeter
Adrion hatte bei seinem Debüt mit Philipp Bargfrede, Sebastian Langkamp, Thomas Müller, Nils Petersen und Lars Stindl fünf Spielern zu ihrer Premiere in der U21-Nationalmannschaft verholfen, und die deutsche Elf startete mit einem Freistoß von Änis Ben-Hatira (12.) gut in die Partie. Der neue Kapitän Mats Hummels wusste sich wenig später gegen Aydin Yilmaz nur mit einem Foul zu behaupten, und den resultierenden Strafstoß nutzte Tevfik Köse zur Führung der Türken. In der Folge hatte die DFB-Elf zwar mehr Ballbesitz, aber kaum echte Torchancen zu verzeichnen.
Nun gegen den Iran
Aydin Yilmaz setzte sich kurz nach der Pause auf der rechten Seite durch und erzielte aus kurzer Distanz das 2:0, ehe Deniz Yilmaz nach 73 Minuten den Vorsprung der Türken sogar noch vergrößerte. Im direkten Gegenzug gelang Schindler mit einem abgefälschten Freistoß wenigstens noch ein Tor für den amtierenden Europameister. Deutschland bekommt es damit morgen nun um 14 Uhr in Borodjanka mit dem Iran zu tun, der der Ukraine mit 1:2 unterlag und damit um 15 Uhr in Kiew Endspielgegner der Türken sein wird.
"Vermeidbarer Elfmeter"
"Ich habe mir mein Debüt natürlich anders vorgestellt", sagte Adrion, "in der ersten Halbzeit haben wir versucht, mit wenig Aufwand etwas zu erreichen. Das funktioniert nicht. Durch den vermeidbaren Elfmeter sind wir in Rückstand geraten und haben die Organisation vermissen lassen. Mit der ersten Halbzeit bin ich völlig unzufrieden. Nach den Wechseln ist es nach der Pause besser geworden, dennoch hat uns das Durchsetzungsvermögen gefehlt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns."