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Die Zeit war reif für Acquafresca

Laut Stürmer Robert Acquafresca war sein Ausgleichstreffer kurz vor der Pause entscheidend für den Sieg der Italiener gegen Belarus und damit für den Einzug ins Halbfinale.

Robert Acquafresca (Nummer 9) jubelt über seinen Siegtreffer
Robert Acquafresca (Nummer 9) jubelt über seinen Siegtreffer ©Getty Images

Laut Stürmer Robert Acquafresca war sein Ausgleichstreffer kurz vor der Pause entscheidend für den Sieg der Italiener gegen Belarus. Die Azzurrini gewannen nach einem Rückstand noch mit 2:1 und zogen als Sieger der Gruppe A ins Halbfinale ein.

Entscheidendes Tor
Sergei Kislyak brachte Belarus in der 45. Minute in Führung, doch in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang Acquafresca, der bereits beim 2:1-Sieg gegen Schweden getroffen hatte, per Elfmeter der Ausgleich. Zuvor hatte Mikhail Afanasiev ein Handspiel begangen. "Nach ihrem Tor war es sehr wichtig, dass wir umgehend und noch vor der Pause den Ausgleich gemacht haben", sagte der 21-jährige Stürmer gegenüber uefa.com. "Deshalb mussten wir in der zweiten Halbzeit nicht so viel Druck machen. Trotzdem hatten wir das Spiel unter Kontrolle und haben schließlich noch das 2:1 gemacht. Ohne den Ausgleich wäre die zweite Halbzeit wahrscheinlich viel schwieriger geworden."

"Starker Charakter"
Acquafresca erzielte in der 75. Minute sein zweites Tor in diesem Spiel und sein drittes im Turnier. Dabei verwertete er einen schönen Pass des eingewechselten Antonio Candreva. "Solche Spiele sind immer gefährlich. Wenn man zu viele Chancen vergibt, wird es immer schwieriger. Wir hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen, aber diese Mannschaft hat einen sehr starken Charakter. Das haben wir wieder bewiesen."

"Sehr stolz"
Acquafresca wurde zum Carlsberg Mann des Spiels gewählt, doch er gab das Lob schnell an seine Teamkollegen weiter. "Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung, aber ich muss meinen Mitspielern danken, die so viele Chancen für mich herausgespielt haben", sagte der Angreifer, der in der letzten Saison 14 Tore für Cagliari Calcio geschossen hat. "Wir sind alle sehr glücklich, denn der Einzug ins Halbfinale war unser Ziel. Das haben wir jetzt erreicht, damit sind wir für unsere harte Arbeit in den letzten zwei Jahren belohnt worden."

Deutschland wartet
Im Halbfinale am Freitag trifft Italien im Olympia in Helsingborg - dort haben die Italiener auch alle drei Gruppenspiele ausgetragen - auf Deutschland. "Wir haben uns noch nicht mit Deutschland befasst", sagte Acquafresca. "Damit fangen wir morgen an. Wir freuen uns, dass wir in Helsingborg bleiben dürfen, denn hier kennen wir schon alles. Bisher haben wir gute Ergebnisse erzielt, hoffentlich geht das gegen Deutschland so weiter."