Keine Tore bei Italien gegen Serbien
Mittwoch, 17. Juni 2009
Artikel-Zusammenfassung
Italien - Serbien 0:0
Gojko Kačars Seitfallzieher an den Pfosten war die größte Chance in Helsingborg, damit steht Schweden souverän an der Spitze der Gruppe A.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Der fünfmalige U21-Europameister Italien musste sich im ersten Spiel der Gruppe A gegen Serbien in Helsingborg mit einem torlosen Remis begnügen.
Umkämpfte Partie
Italien war vor 7 158 Zuschauern in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, doch nach dem Seitenwechsel konnten sich die Serben erheblich steigern. Gojko Kačars Seitfallzieher an den Pfosten war die größte Chance in dieser Partie.
Drei Stürmer
Die Anfangsphase war völlig offen, die erste Möglichkeit hatten die Italiener. Nach einem Eckball, den Kapitän Marco Motta herausgeholt hatte, vergab Paolo De Ceglie eine gute Kopfballchance. Auf der anderen Seite setzte sich Nemanja Matić auf dem linken Flügel sehr schön durch, seine Hereingabe brachte Zoran Tošić jedoch nicht im Kasten der Italiener unter. Dann waren wieder die Azzurrini an der Reihe, der wendige Sebastian Giovinco - der neben Robert Acquafresca und Mario Balotelli im Sturm spielte - versuchte es mit einem Distanzschuss, den Željko Brkić über die Latte lenkte. Die vielen serbischen Fans im Olympia-Stadion von Helsinborgs IF konnten noch einmal durchatmen, als ein Kopfball von Acquafresca das Ziel knapp verfehlte.
Viele Chancen
Serbiens Trainer Slobodan Krcmarević versuchte es wie sein Gegenüber Casiraghi mit drei Angreifern. Tošić und Miralem Sulejmani auf den Flügeln wurden unterstützt vom vielseitigen und unermüdlichen Kačar. Nach einer halben Stunde scheiterte Tošić nach einem schönen Pass von Sulejmani am italienischen Schlussmann Andrea Consigli. Serbiens Torhüter Brkić musste anschließend einen Freistoß von Balotelli entschärfen.
Revanche
Vor der Partie hatten die Azzurrini noch erklärt, dass sie sich für die Auftaktniederlage bei der Endrunde 2007 revanchieren wollten, und dieses Ziel schien kurz vor der Pause durchaus im Bereich des Möglichen. Bei einem gefährlichen Schuss von Giovinco hatte Brkić größte Mühe, außerdem konnten auch Salvatore Bocchetti und erneut Balotelli den serbischen Torhüter nicht bezwingen. Krcmarevićs Mannschaft ging damit ohne Gegentor in die Pause, seine Entscheidung, Jagoš Vuković sein Debüt in der Innenverteidigung geben zu lassen, hatte sich also gelohnt.
Missglückte Abseitsfalle
Nach dem Seitenwechsel gab Tošić einen ersten Warnschuss auf das Gehäuse der Italiener ab. Danach landete ein Freistoß von Giovinco genau bei Acquafresca, aber wieder war Brkić auf dem Posten. Die beiden Teams waren absolut ebenbürtig, die nächste Chance hatten wieder die Italiener. Nach einem Pass von Luca Cigarini auf Giovinco versagte die serbische Abseitsfalle, das Juventus-Talent fand jedoch erneut in Brkić seinen Meister.
Pfostenschuss
Auf der anderen Seite sorgten die drei serbischen Stürmer - zusammen mit Mittelfeldspieler Matić – immer wieder für Gefahr. Nach 75 Minuten zwang Nenad Tomović Italiens Torhüter Consigli zu einer Glanzparade. Anschließend traf Kačar mit seiner akrobatischen Einlage nur den Pfosten, ehe ein Freistoß von Tošić neben dem Tor landete. Nach diesem Unentschieden liegen beide Teams zwei Punkte hinter dem großen Sieger des Tages, Gastgeber Schweden gewann das andere Spiel der Gruppe A mit 5:1 gegen Belarus.