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Italiens Motta will mit Sieg starten

Kapitän Marco Motta hat versprochen, dass sich Italien im ersten Spiel der Gruppe A an Serbien revanchieren wird. Damit wollen die Italiener den Grundstein zum sechsten Triumph bei einer UEFA-U21-EM legen.

Marco Motta will mit Italien das Auftaktspiel gegen Serbien unbedingt gewinnen
Marco Motta will mit Italien das Auftaktspiel gegen Serbien unbedingt gewinnen ©UEFA.com

Kapitän Marco Motta hat erklärt, dass sich Italien im ersten Spiel der Gruppe A an Serbien revanchieren wird. Damit wollen die Italiener den Grundstein zum sechsten Triumph bei einer UEFA-U21-Europameisterschaft legen.

Revanche
Motta saß auf der Bank, als die Italiener ihre Auftaktpartie bei der U21-EM 2007 in den Niederlanden mit 0:1 gegen Serbien verloren. Diesmal will er den Spieß umdrehen. "Diese Niederlage tut immer noch weh. Ich weiß noch, dass wir unzählige Torchancen hatten, aber wir haben sie alle vergeben und wurden dafür bestraft", sagte der 23-jährige Verteidiger. "Jetzt wollen wir uns dafür revanchieren. Fußball ist toll, weil man oftmals eine zweite Chance bekommt. Letztes Mal hatten wir kein Glück, aber man verliert nicht nur wegen Pech. Wir haben vor dem Tor einfach zu viele Fehler gemacht. Das darf uns diesmal nicht passieren."

Favorit
Italien startet als einer der Favoriten in die Endrunde, laut Motta brennt seine Mannschaft auf den ersten Auftritt in Schweden. "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind, aber das müssen wir auch auf dem Platz beweisen." Seine ehemaligen U21-Teamkollegen Davide Santon und Giuseppe Rossi sind mit der A-Nationalmannschaft beim FIFA-Konföderationenpokal in Südafrika im Einsatz, dennoch ist der Rechtsverteidiger "glücklich, hier sein zu dürfen und stolz darauf, Kapitän dieser Mannschaft zu sein". Der Spieler von Udinese Calcio, der in der zweiten Saisonhälfte an den AS Roma ausgeliehen war, fügte hinzu: "Ich will den Job, mit dem wir vor ein paar Jahren angefangen haben, beenden."

Starke Offensive
Mit Stürmern wie Mario Balotelli, Robert Acquafresca und Sebastian Giovinco ist Italien diesmal in der Offensive wohl stärker. Dafür war die Mannschaft laut Trainer Pierluigi Casiraghi vor zwei Jahren im Mittelfeld ausgeglichener besetzt. "Sie sind ein Gewinn für uns", sagte Motta über die Sturmspitzen. "Sie wissen genau, dass im modernen Fußball jeder Abstriche machen und nach hinten arbeiten muss." Casiraghi hat seiner Truppe viele Videos über Serbien vorgeführt, weshalb Motta einen schweren Auftakt in der Gruppe A erwartet. Die weiteren Gegner sind Belarus und Gastgeber Schweden. "Ich kann jetzt noch nicht sagen, ob sie unser stärkster Gegner sind", erklärte er. "Sie sind auf jeden Fall eine technisch beschlagene Mannschaft, die sehr guten Fußball spielen und damit jedem Gegner Probleme bereiten kann. Ich befasse mich aber nur mit der Leistung von Italien - wenn wir zu unserem Spiel finden, müssen wir vor niemandem Angst haben."