Türkische U21 ausgeschieden
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Artikel-Zusammenfassung
Belarus - Türkei 2:0 (Gesamt: 2:1)
Auch ein knapper Hinspielsieg reichten den Türken nicht, um die Endrunde in Schweden zu erreichen, die Gastgeber sorgten für eine Überraschung.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Trotz eines 1:0-Hinspielsieges gegen Belarus ist die U21-Nationalmannschaft der Türkei in den Play-offs zur UEFA-U21-Europameisterschaft nach einem 0:2 im Rückspiel ausgeschieden.
Aufholjagd
Sercan Yildrim hatte die Türken am letzten Freitag in Antalya zu einem knappen Erfolg geschossen, doch das belarussische Team von Trainer Yuri Kurnenin gewann das Rückspiel in Borisov am Dienstagabend durch Treffer von Mikhail Sivakov und Igor Shitov mit 2:0. Damit nimmt Belarus im kommenden Juni an der Endrunde in Schweden teil, die Türken müssen dagegen zusehen.
Beste Aufstellung
Neben der Hinspielniederlage musste Belarus auch noch das Fehlen von Anton Putilo verkraften, der für die A-Nationalmannschaft nominiert worden war, Sergei Kislyak fehlte gesperrt. Nach einer gemächlichen Anfangsphase brachte Sivakov die Gastgeber sechs Minuten vor der Pause nach einer Ecke von Sergei Gigevich per Kopf in Führung. Die Türkei konnte in dieser Partie wieder auf Serdar Kurtuluş, Ceyhun Gülselam, Caner Erkin und Aydın Yılmaz zurückgreifen, die zuletzt alle in der A-Nationalmannschaft gespielt hatten, doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte fanden die Gäste nie zu ihrem Spiel.
Entscheidendes Tor
Als dann Andrei Chukhlei alleine vor dem türkischen Torhüter Onur Recep Kivrak scheiterte, war es Rechtsverteidiger Shitov, der am schnellsten reagierte und den Abpraller unter die Latte zum 2:0 ins Netz hämmerte. Die Elf von Hami Mandıralı bemühte sich nun um den Anschlusstreffer, der zum Erreichen der Endrunde genügt hätte, aber der belarussische Keeper Pavel Chesnovski war einfach nicht zu bezwingen. Immer wieder vereitelte er auch beste Möglichkeiten der Gäste. Zu allem Überfluss kassierte Eren Güngör in der 85. Minute auch noch eine Rote Karte für eine Notbremse am eingewechselten Vladimir Yurchenko. Aleksandr Volodko hatte dann in der Schlussminute sogar noch die Möglichkeit zum 3:0, doch auch der türkische Torhüter Recep Kivrak hatte einen starken Abend erwischt. Kurz darauf durften die Gastgeber dann über einen unerwarteten Erfolg jubeln.