Türkei muss in Belarus bestehen
Dienstag, 14. Oktober 2008
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Obwohl Belarus vor dem entscheidenden U21-Playoff-Rückspiel gegen die Türkei große Verletzungssorgen hat, glaubt Trainer Yuri Kurnenin daran, dass sein Team den 0:1-Rückstand noch umdrehen kann.
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Belarus hat vor dem entscheiden Playoff-Spiel für die UEFA-U21-Europameisterschaft gegen die Türkei große Verletzungssorgen. Trotzdem geht Trainer Yuri Kurnenin davon aus, dass seine Mannschaft den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel noch umdrehen und die Qualifikation für die Endrunde im kommenden Sommer in Schweden schaffen kann.
"Gleiche Chancen"
Sercan Yildrim erzielte in Antalya bereits nach zehn Minuten das einzige Tor. Im Rückspiel zu Hause muss Belarus nun eine Reihe von Leistungsträgern ersetzen - neben dem verletzten Trio Oleg Veretilo, Filip Rudzik und Siarhei Balanovich fehlen Mittelfeldspieler Sergei Kislyak und Stürmer Leonid Kovel wegen einer Sperre. Kurnenin ist dennoch sehr zuversichtlich: "Ich glaube immer noch, dass beide Teams die gleichen Chancen haben, sich für die Endrunde zu qualifizieren", sagte er zu uefa.com.
Starker Gegner
"Ich denke, dass wir vor unseren eigenen Fans das richtige Ergebnis holen können. Hoffentlich kommen viele Menschen, um uns zu unterstützen", meinte der Trainer weiter. Auf Dzmitry Verkhautsou und Anton Putilo muss er ebenfalls verzichten, das Duo wurde für die A-Nationalmannschaft nominiert. Kapitän Mikhail Afanasiev fehlte im Hinspiel wegen einer Krankheit, auch sein Einsatz ist noch nicht sicher. Belarus konnte sich bereits 2004 für die Endrunde in Deutschland qualifizieren, dieses Kunststück soll nun gegen die Türkei wiederholt werden. Kurnenin gibt sich keinen Illusionen hin, er weiß, wie schwer die Aufgabe für seine Truppe ist. "Die Türkei hat sicherlich sehr starke Spieler. Wir müssen mit einem gut organisierten Gegner rechnen und 100 Prozent geben."
Personelle Alternativen
Im Lager der Türken gibt es positive Nachrichten, denn Fatih Terim hat für diese entscheidende Partie in Borisov vier Akteure aus der A-Nationalmannschaft abgestellt. Die Verteidiger Ceyhun Gülselam und Serdar Kurtuluş sind am Montag genauso nach Belarus gereist wie die Mittelfeldspieler Aydın Yılmaz und Caner Erkin. Hami Mandıralı, der Trainer der türkischen U21, erwartet, dass seine Truppe mit diesen Verstärkungen noch selbstbewusster auftreten wird. Das Quartett war vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina am Samstag wegen großer Verletzungsprobleme in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen worden. "Die Rückkehrer haben in unseren Qualifikationsspielen gegen die Tschechische Republik und Armenien gespielt und hatten dabei großen Anteil am Ergebnis", sagte Mandıralı. "Jetzt sind wir noch stärker. Wir sind zwar nach dem Hinspiel im Vorteil, trotzdem werden wir hochkonzentriert in diese Partie gehen."