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Mombaerts setzt auf neue Gesichter

U21-Nationaltrainer Erick Mombaerts hat Frankreichs EM-Kader für die Play-offs gegen Deutschland bekannt gegeben. Neben einigen neuen Namen fällt vor allem das Fehlen von einigen bisherigen Stamm-Spielern auf.

Erick Mombaerts (U21-Nationaltrainer Frankreich)
Erick Mombaerts (U21-Nationaltrainer Frankreich) ©AFP

U21-Nationaltrainer Erick Mombaerts hat Frankreichs Kader für die Play-offs gegen Deutschland für die UEFA-U21-Europameisterschaft bekannt gegeben. Neben einigen neuen Namen fällt vor allem das Fehlen von einigen Spielern auf, die eigentlich zur Stammelf gerechnet worden waren.

Viele Änderungen
In der Abwehr wurde der wieder fitte Didier Digard von Middlesbrough FC für Bira Dembele von Stade Rennais FC nominiert, Mittelfeldspieler Etienne Capoue vom Ligue-1-Überraschungsteam Toulouse FC wurde erstmals berufen. Nicht dabei sind dagegen zwei Spieler, die schon Erfahrungen in der UEFA Champions League sammeln konnten, nämlich Elliot Grandin (Olympique de Marseille) und Damien Plessis (Liverpool FC), Spielmacher Sofiane Feghouli musste für Dimitri Payet Platz machen. "Les Bleues" können auch nicht auf den verletzten Yoan Gouffran zurückgreifen, deshalb hat Mombaerts den derzeit starken Kévin Monnet-Paquet (RC Lens) und AJ Auxerres Julien Quercia berufen.

Erfahrener Block
"Das sind zwei Spiele, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen", erklärte Mombaerts vor den Begegnungen in Magdeburg (10. Oktober) und Metz (15. Oktober). "Wahrscheinlich die spannendste Partie in den Play-offs. Das Gute daran, dass wir gegen Deutschland spielen ist, dass die Spieler konzentriert und besonders motiviert sein werden." Doch während sein Gegenüber Dieter Eilts beispielsweise auf A-Nationalspieler Marko Marin zurückgreifen kann, muss Mombaerts auf einige Akteure verzichten, die eigentlich noch für die U21 spielberechtigt wären, nämlich auf Yoann Gourcuff, Hatem Ben Arfa und Karim Benzema. Alle drei wurden von A-Nationaltrainer Raymond Domenech angefordert. "Wir ziehen es vor, sie in der A-Nationalmannschaft zu haben, da sie wichtige Bestandteile des Neuaufbaus unserer Mannschaft sind", sagte Domenech, der früher selbst einmal U21-Nationaltrainer war.

Französischer Kader
Tor: Rémy Riou (AJ Auxerre), Stéphane Ruffier (AS Monaco FC).

Abwehr: Habib Bellaïd (Eintracht Frankfurtl), Mouhamadou Dabo (AS Saint-Etienne), Romain Danzé (Stade Rennais FC), Didier Digard (Middlesbrough FC), Younès Kaboul (Portsmouth FC), Charles N'Zogbia (Newcastle United FC).

Mittelfeld: Yohan Cabaye (LOSC Lille Métropole), Etienne Capoue (Toulouse FC), Mathieu Coutadeur (Le Mans UC 72), Blaise Matuidi (AS Saint-Etienne), Moussa Sissoko (Toulouse FC), Dimitri Payet (AS Saint-Etienne).

Sturm: Kevin Gameiro (FC Lorient), Jérémy Menez (AS Roma), Kévin Monnet-Paquet (RC Lens), Anthony Mounier (Olympique Lyonnais), Frédéric Nimani (AS Monaco FC), Loïc Rémy (OGC Nice), Julien Quercia (AJ Auxerre).