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Das Team des Turniers bei der U19-EM 2026

Sechs Spieler der siegreichen Spanier haben es 2026 in die Auswahl geschafft.

Die Technischen Beobachter der UEFA haben ihr Team des Turniers bei der UEFA-U19-Europameisterschaft 2026 in Wales gekürt.

Sieger Spanien stellt sechs Spieler, vom Finalisten Deutschland kommen zwei Akteure.

Tor: Manu González (Spanien)

Spaniens Stammtorhüter Manu González war der verdiente Gewinner der Auszeichnung als bester Torhüter der UEFA-U19-Europameisterschaft. Der Champion kassierte in seinen fünf Spielen in Wales kein einziges Gegentor. Während seine Entscheidungen und seine Gelassenheit mit Ball einen wichtigen Beitrag zum gesamten Spiel Spaniens leisteten, wehrte González zudem 100 Prozent der Schüsse auf sein Tor im Turnier ab, darunter fünf beim 2:0-Sieg gegen Deutschland im Finale.

Abwehr: Danylo Malov (Ukraine)

Der ukrainische Linksverteidiger Danylo Malov bestritt jede Minute auf dem Weg seiner Mannschaft ins Halbfinale. Malov, der sich durch eine starke körperliche Präsenz auszeichnet, erwies sich sowohl in der Offensive als auch in der Defensive als äußerst beweglich. Er trug zur Offensive der Ukraine bei, indem er mit guten Läufen und seiner Fähigkeit, im letzten Drittel mit seinen Mitspielern zu kombinieren, die Abwehrreihen vor Probleme stellte. Zudem lieferte er in den vier Partien, in denen er zum Einsatz kam, vier Schlüsselpässe.

Abwehr: Andrea Natali (Italien)

Andrea Natali bildete mit seiner hohen Athletik und Beweglichkeit das Herzstück der italienischen Abwehr und erwies sich als unglaublich schnell beim Rückzug in die defensive Formation. Er dominierte Zweikämpfe und unterband Konter, indem er den Ball frühzeitig eroberte, während er gleichzeitig äußerst effektiv Bälle für seine Mannschaft sicherte. Mit dem Ball am Fuß drang Natali selbstbewusst in freie Räume vor, um Überzahlsituationen zu schaffen. Darüber hinaus bot seine Fähigkeit, sowohl kurze als auch präzise Diagonalpässe zu spielen, der Mannschaft eine hervorragende Grundlage für den Aufbau ihrer Angriffe.

Abwehr: Mario Rivas (Spanien)

Zusammen mit seinem Partner in der Innenverteidigung, Andrés Cuenca, spielte Mario Rivas eine entscheidende Rolle dabei, dass Spanien den Titel ohne ein einziges Gegentor holte. Rivas bewies unter Druck außergewöhnliche Gelassenheit beim Aufbau der Angriffe seiner Mannschaft und verteidigte in entscheidenden Momenten mit einer reifen Mischung aus Ruhe und Aggressivität. Auch im Finale war er einer der Leistungsträger.

Abwehr: Rafael Pinto Pedrosa (Deutschland)

Rafael Pinto Pedrosa bewies taktisches Verständnis und Anpassungsfähigkeit in einem deutschen Team, das in den hohen, mittleren und tiefen Zonen unterschiedliche Pressingstrategien verfolgte. Seine starke Flanken, gepaart mit einem guten Spielverständnis, um Torchancen für seine Mannschaft zu kreieren, zeigten sich in sechs entscheidenden Assists während des gesamten Turniers. Ohne Ball sorgte Pedrosa auf seiner Seite für volle Kontrolle durch gute Entscheidungen und die Fähigkeit, bei Bedarf aggressiv zu agieren.

Mittelfeld: Pavlo Liusin (Ukraine)

Pavlo Liusin zeigte eine außergewöhnliche Fähigkeit, die Bälle unter Druck festzumachen und den optimalen Moment zu finden, um mit einem Pass die gegnerischen Reihen zu durchbrechen. Seine Kreativität war entscheidend für den Erfolg der Ukraine und führte dazu, dass er das Turnier mit einem Tor und drei Assists abschloss.

Mittelfeld: Quim Junyent (Spanien)

Spaniens Mittelfeldspieler Quim Junyent wurde zum besten Spieler der UEFA-U19-Europameisterschaft 2026 gekürt. "Dank seiner Beidfüßigkeit stellte Junyent seine technische und taktische Klasse unter Beweis: Er behauptete den Ball auch unter hohem Druck, kombinierte geschickt mit seinen Mitspielern und durchbrach die gegnerischen Linien mit intelligenten Pässen", erklärten die Technischen Beobachter der UEFA. "Zudem zeigte er eine konstant hohe Laufbereitschaft im Pressing über weite Strecken und bewahrte in Umschaltmomenten auch unter Druck die Ruhe." Der Spieler mit der Rückennummer 8 beendete das Turnier mit einem Tor – einem herrlichen Heber beim 7:0-Auftaktsieg gegen Wales – und drei Vorlagen, darunter ein herausragender Assist für Sergio Esteban beim 4:0-Sieg gegen Deutschland am dritten Spieltag, wodurch sich sein Team mit einer makellosen Bilanz an die Spitze der Gruppe A setzte.

Mittelfeld: Xavi Espart (Spanien)

Xavi Espart bestimmte während des gesamten Turniers als entscheidendes Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff das Tempo der spanischen Mannschaft. Der Mittelfeldspieler zeigte sich unter Druck außerordentlich abgeklärt und erzielte dank seiner herausragenden technischen Fähigkeiten auf engstem Raum sowie seiner gefährlichen Fernschüsse zwei entscheidende Tore gegen Wales am 1. Spieltag und den Führungstreffer beim 3:0-Sieg gegen Kroatien im Halbfinale. Ohne Ball übte er aggressives Gegenpressing aus, um das Spiel des Gegners zu unterbinden, und verschaffte seiner Mannschaft so enorme defensive Stabilität und vollständige taktische Kontrolle.

Mittelfeld: Thiago Pitarch (Spanien)

Nach einer herausragenden Saison mit sechs Einsätzen in der UEFA Champions League für Real Madrid prägte Thiago Pitarch die UEFA-U19-Europameisterschaft 2026 mit fünf Vorlagen maßgeblich. Er ging mit seiner Stärke und Qualität im letzten Drittel in das Turnier und baute gleichzeitig effektive Verbindungen innerhalb des spanischen Mittelfelds auf. Dank seines taktischen Verständnisses konnte er flexibel zwischen allen Positionen im Mittelfeld wechseln und dort stets effektiv agieren.

Sturm: Otto Stange (Deutschland)

Otto Stange war mit vier Toren gemeinsam mit dem Spanier José Antonio Morante der erfolgreichste Torschütze des Turniers. Er zeigte eine beeindruckende Fähigkeit, seine Schnelligkeit bei Übergängen in die Offensive einzusetzen, um Räume zu nutzen und eine Gefahr für die gegnerische Mannschaft darzustellen. Stange hatte im letzten Drittel eine starke Präsenz und schuf sich mit einer Vielzahl von Abschlusstechniken zahlreiche Torchancen.

Sturm: José Antonio Morante (Spanien)

Morante bewies seine Fähigkeit, auf beiden Flügeln zu spielen, und überzeugte mit beeindruckender Kraft und Arbeitsmoral, indem er immer wieder hinter die Abwehr lief und den Gegnern ständig Probleme bereitete. Er war im Angriff äußerst produktiv. Er beendete den Wettbewerb nicht nur als gemeinsamer Torschützenkönig mit vier Treffern, sondern lieferte zudem neun entscheidende Pässe.

Spieler des Turniers: Quim Junyent

Die Analysen und Erkenntnisse der Technischen Beobachter bilden die Grundlage für einen technischen Bericht über das Turnier, der im Laufe dieses Jahres auf uefatechnicalreports.com verfügbar sein wird.