Engel erwartet spannende EM
Freitag, 13. Juli 2007
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Glaubt man Deutschlands Trainer Frank Engel, ist der Ausgang in der Gruppe B bei der UEFA-U19-Europameisterschaft völlig offen. Seine Auswahl hat es dort mit Russland, Frankreich und Serbien zu tun.
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Glaubt man Deutschlands Trainer Frank Engel, ist der Ausgang in der Gruppe B bei der UEFA-U19-Europameisterschaft völlig offen. Seine Auswahl hat es dort mit Russland, Frankreich und Serbien zu tun.
Geheimfavorit
Engels Mannschaft kassierte in der Eliterunde keinen einzigen Treffer und präsentierte sich in starker Form, nachdem Deutschland in der letzten Saison zum ersten Mal nach drei Jahren den Sprung in die Endrunde verpasst hatte. Nun aber fahren sie voller Selbstvertrauen nach Österreich, schließlich schlugen sie den Gastgeber zu Beginn der Saison mit 1:0 und holten in 13 weiteren Begegnungen zehn Siege und zwei Unentschieden. Dennoch weiß Engel nur zu genau, dass die Endrunde wieder bei Null anfängt.
Hohe Erwartungen
"Ich glaube, dass es in beiden Gruppen sehr eng zugehen wird", sagt Engel gegenüber uefa.com. "Bei diesem Turnier kann jeder jeden schlagen. Wir haben bereits gegen Russland und Frankreich gespielt, da gab es kaum Unterschiede. Wir haben eine gute Mannschaft, mit Spielern, die in der 1. und 2. Bundesliga Erfahrung gesammelt haben. Außerdem haben wir in dieser Saison viele starke Spiele abgeliefert und ich hoffe, dass wir das Turnier gewinnen können."
Triumph mit DDR
Für Engel ist es nicht die erste Endrunde als Trainer, auch wenn er erst im letzten Jahr zum DFB wechselte, um die U19-Auswahl zu übernehmen. Zuvor arbeitete er in der Republik Korea und zuletzt beim FC Hansa Rostock. Im Alter von 25 Jahren musste er seine aktive Karriere aufgrund einer Verletzung beenden und wurde anschließend vom damaligen Fußballverband der DDR als Trainer eingestellt. Bei der UEFA-U16-Europameisterschaft 1986 in Spanien gewann er mit seiner Elf im Spiel um Platz Drei gegen das von Holger Osieck trainierte Westdeutschland und holte Bronze.
"Moderner Fußball stark verbessert"
Allerdings haben sich die Jugendturniere laut Engel in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt. "Der moderne Fußball hat sich verbessert, er ist viel schneller geworden", meint er. "Und man kann heutzutage anhand der Organisation der Turniere und der Auslosungszeremonien sehen, dass der Jugendfußball immer näher an den Herrenbereich heranrückt. Dieses Turnier beinhaltet schon immer die Zukunft, es weist den Spielern den Weg zur Professionalität."