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Portugal legt bei EM in neuem Format nach

Nach einer 0:3-Niederlage im Endspiel 2024 gegen Italien holte Portugal ein Jahr später bei der U17-EM im neuen Format in Albanien einen Sieg gegen Frankreich.

Portugal gewann 2025 zum dritten Mal die U17-EM (und den siebten Titel inkl. U16)
Portugal gewann 2025 zum dritten Mal die U17-EM (und den siebten Titel inkl. U16) UEFA via Getty Images

Die UEFA-U17-Europameisterschaft bekam 2024/25 ein neues Format, während gleichzeitig die FIFA-U17-Weltmeisterschaft auf ein jährlich stattfindendes Event mit 48 Mannschaften ausgeweitet wird.

Seit 2014/15 fand die Endrunde mit 16 Mannschaften statt und nach zehn Jahren kehrte die U17-EM nun wieder zum Turnier mit acht Teilnehmern zurück. Die Qualifikation sieht ganz anders aus – in Runde 2 gibt es zwei Ligen – und entschied nicht nur, wer am Turnier in Albanien teilnahm, sondern auch die elf europäischen Mannschaften, die an der WM teilnehmen, sowie die Ligen für die Qualifikation der U19-EM 2026/27. Die Teams, die nach Albanien reisten, spielten groß auf und Portugal holte sich mit einer fantastischen Leistung im Finale gegen Frankreich den Titel.

Albanien veranstaltete erstmals ein UEFA-Turnier für Nationalmannschaften – und gab das Debüt bei der U17-Endrunde – verlor in der Gruppenphase aber alle drei Spiele gegen die früheren Europameister Portugal, Deutschland und Frankreich. Nach einem 3:0-Sieg gegen Deutschland am ersten Spieltag trennte sich Frankreich 0:0 mit Portugal und setzte sich zum Abschluss mit 4:0 gegen Albanien durch. Deutschland brauchte am 3. Spieltag gegen Portugal einen Sieg und lag nach 72 Minuten auch in Führung, unterlag aber aufgrund eines späten Comebacks 1:2.

Titelverteidiger Italien gewann die Gruppe B nach Siegen gegen Tschechien, England und Belgien. Insgesamt war in der Gruppe viel geboten: In sechs Spielen gab es 24 Tore. Vor dem 3. Spieltag lag Belgien bei vier Punkten und England bei einem (nach einem Remis gegen Belgien und einer Niederlage gegen Italien), während Tschechien keinen Zähler auf dem Konto hatte.

Belgien lag auf Kurs, da sie gegen Italien vorne waren, kassierten dann aber einen Doppelpack von Samuele Inacio und verloren am Ende 1:2 – und Inacio wurde mit insgesamt fünf Treffern bester Torjäger des Turniers. So sah es gut für England aus, die zur Pause mit vier Toren gegen Tschechien vorne lagen und auch zu Belgiens Rückstand noch mit 4:1 führten. So wäre England aufgrund der erzielten Tore weitergekommen – aber Tschechien erzielte in der 89. Minute das 4:2, womit Belgien sich schlussendlich aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Halbfinale zitterte.

Im Halbfinale unterlag Belgien dann 2:3 gegen Frankreich, während Italien zwei Mal gegen Portugal führte, es am Ende dann aber doch 2:2 ausging. Im Elfmeterschießen hatte dann Portugal das bessere Ende für sich und gewann 4:3.

Im Vorjahr hatte Portugal im Endspiel noch zwei Tore vor der Pause kassiert, diesmal sorgten aber Anísio Cabral und Duarte Cunha für die Pausenführung und am Ende gab es einen 3:0-Sieg, nachdem Gil Neves den Triumph abrundete. Mittelfeldspieler Rafael Quintas wurde als Spieler des Turniers ausgezeichnet und die 10 243 Zuschauer beim Endspiel sorgten für eine Durchschnittszuschauerzahl von über 4 000, was nach Deutschland 2009 der Höchstwert ist.

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