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Nagelprobe für die Schweiz

Auf die Schweiz warten in der Eliterunde in Gruppe 1, die am Samstag startet, mit Gastgeber Frankreich, Schweden und Italien gleich drei dicke Brocken.

Frankreich ist Favorit in einer schweren Eliterunde
Frankreich ist Favorit in einer schweren Eliterunde ©www.juliengarroy.com

In der extrem schweren Gruppe 1 der Eliterunde treffen mit Gastgeber Frankreich, das seine sechste Endrundenteilnahme in Folge anpeilt, sowie Schweden, Italien und der Schweiz gleich vier Teams aufeinander, die sich durchaus Hoffnungen machen dürfen, die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft zu erreichen.

Frankreich
Jean-Claude Giuntini vollzog mit seiner Mannschaft den Sprung von der U16 zur nächsthöheren Spielklasse, vom Team, das letztes Jahr bei der U17-WM das Viertelfinale erreichte, ist keiner mehr übriggeblieben. Nach gutem Start ins neue Jahr mit drei Siegen in der ersten Qualifikationsrunde, kassierte Frankreich zuletzt im Februar beim Algarve Cup eine 0:1-Niederlage gegen die Niederlande und ein 1:2 gegen England, Portugal besiegte man dagegen mit 2:0. "Ich denke, unsere Mannschaft kann sich qualifizieren, vor allem zuhause, und wir möchten es mit gutem Fußball schaffen", sagte Le Havre AC-Abwehrspieler Brian Landini. "Wir haben uns sehr gut auf dieses Turnier vorbereitet."

Qualifikationsrunde: Färöerinseln 5:0, Luxemburg 2:0, Nordirland 4:0 (Sieger Gruppe 10)

Schlüsselspieler: Mike Maignan (Torhüter, Paris Saint-Germain FC), Jean-Charles Castelletto (Abwehrspieler, AJ Auxerre), Mohammed Chemlal (Mittelfeldspieler, SM Caen), Anthony Martial (Stürmer, Olympique Lyonnais)

Schweden
Schweden hat sich noch nie für eine U17-Endrunde qualifiziert, überstand die Qualifikation aber wie die Franzosen ohne Gegentor. Im Februar gewann das Team das Turnier in La Manga durch Siege gegen die Tschechische Republik (2:0) und Norwegen (3:2), ehe es gegen die Slowakei ein 2:2 gab. Trainer Magnus Vikman sagte. "Vor allem Frankreich ist unglaublich gut, aber wir haben uns gut vorbereitet."

Qualifikationsrunde: Moldawien 3:0, Bulgarien 0:0, Georgien 2:0 (Sieger Gruppe 8)

Schlüsselspieler: Kristoffer Olsson (Mittelfeldspieler, Arsenal FC), Christian Kouakou (Stürmer, AIK Solna), Muamer Tankovic (Stürmer, Fulham FC)

Italien
Die Azzurrini schafften den Sprung in die Eliterunde trotz einer 1:4-Auftaktniederlage gegen Dänemark in der Qualifikationsrunde. In den folgenden zwei Spielen gegen Zypern und Österreich erzielte Thomas Pedrabissi drei Tore. Das Team von Daniele Zoratto kassierte anschließend in Testspielen aber deutliche Niederlagen gegen Spanien (1:5) und Deutschland (0:1, 0:5). "Deutschland und Spanien gehören in dieser Altersgruppe zu den besten Teams der Welt", erläuterte der Coach. "Unsere Gruppe ist sehr schwierig und Frankreich rangiert etwa mit Deutschland und Spanien auf einer Stufe. Wir leider nicht, aber wir werden unser Bestes geben."

Qualifikationsrunde: Dänemark 1:4, Zypern 3:0, Österreich 3:2 (Zweiter Gruppe 5)

Schlüsselspieler: Lorenzo Paramatti (Verteidiger, FC Internazionale Milano), Bryan Christante (Mittelfeldspieler, AC Milan), Thomas Pedrabissi (Stürmer, FC Internazionale Milano), Jonathan Ferrante (Stürmer, AS Roma)

Schweiz
Die Schweiz hat in dieser Altersstufe schon großartige Erfolge verzeichnet: Sieger 2002, Halbfinalist 2009 – in diesem Jahr wurden sie auch U17-Weltmeister – zudem qualifizierten sie sich 2005, 2008 und 2010 für die Endrunde. Trainer Dany Ryser, der 2009 mit seinem Team die FIFA-WM gewann – freute sich vor allem über die mentale Stärke seiner Mannschaft, die trotz der Niederlage gegen Israel in der Qualifikationsrunde den Sprung in die Eliterunde schaffte. "Obwohl wir nach der Niederlage gegen Israel am Boden zerstört waren, haben wir uns im letzten Spiel wieder zusammengerissen", sagte er. "Großes Kompliment an die Spieler."

Qualifikationsrunde: Island 5:1, Israel 2:3, Griechenland 0:0 (Zweiter Gruppe 13)

Schlüsselspieler: Marvin Graf (Mittelfeldspieler, FC Zürich), Shpetim Sulejmani (Stürmer, FC Basel 1893), Shani Tarashaj (Stürmer, Grasshopper Club)