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Schweiz für Endrunde qualifiziert

Schweiz - Ungarn 3:1
Durch den Sieg des Gastgebers der Gruppe 6 und der gleichzeitigen Niederlage Deutschlands gegen Serbien stehen die Schweizer in der Endrunde.

Andelko Savic (links) und Stjepan Vuleta (2. v. l.) erzielten die Schweizer Tore
Andelko Savic (links) und Stjepan Vuleta (2. v. l.) erzielten die Schweizer Tore ©Getty Images

Die Schweiz hat sich mit einem überzeugenden Sieg über Ungarn für die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft qualifiziert.

Der Gastgeber der Gruppe 6 in der Elite-Runde - in dieser Altersklasse sogar Weltmeister - wusste vor Beginn dieser Partie, dass nur dann ein Sieg reichen würde, sollte Tabellenführer Serbien gegen Deutschland nicht gewinnen. Nach zwei schnellen Toren von Stjepan Vuleta befanden sich die Eidgenossen schon bald auf der Siegerstraße. Als dann am Ende feststand, dass Serbien gegen Titelverteidiger Deutschland mit 1:4 verloren hatte, hatten die Schweizer die Gruppe auf Grund des direkten Vergleichs mit der DFB-Mannschaft gewonnen.

"Wir haben diesen Sieg aufgrund unserer Leistung während des gesamten Turniers verdient", sagte Heinz Moser, Trainer der Schweiz, gegenüber UEFA.com. "In der ersten Halbzeit war es eine sehr gute Leistung. Meine Mannschaft war in der zweiten Halbzeit nervös, aber wir haben diese schwierige Phase glücklicherweise überstanden. Heute Abend können wir feiern, und morgen beginnen wir die Endrunde zu planen."

Vuleta scheiterte zunächst mit zwei Kopfbällen, doch in der 16. Minute war er nach einer Ecke von Alessandro Martinelli zur Stelle und sorgte für die Führung. Sieben Minuten später traf er aus kurzer Distanz erneut - die Vorentscheidung.

Ungarn, das keine Chance mehr auf die Endrunde hatte, hatte die erste Möglichkeit nach etwa einer halben Stunde durch den früh eingewechselten Bence Serfőző. Doch nach dem 3:0 der Schweizer kurz nach der Pause, Andelko Savic hatte nach einer Ecke getroffen, war die Partie endgültig gelaufen.
 
Dennoch reichte es in der 52. Minute noch zum Ehrentreffer durch Krisztián Adorján, aber mehr war für die Magyaren nicht drin. Am 7. April wird die Endrunde ausgelost, die vom 18. bis 30. Mai in Liechtenstein stattfindet.