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Österreich jubelt nach dramatischem Ende

Österreich hat sich nach einem spannenden letzten Spieltag der Eliterunde im eigenen Land zum ersten Mal seit 2004 für die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft qualifiziert.

Österreich jubelt über den Sieg gegen Serbien
Österreich jubelt über den Sieg gegen Serbien ©Herbert Kratky

Österreich hat sich zum ersten Mal seit 2004 für die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft qualifiziert. In der Gruppe 2 der Eliterunde feierte der ÖFB-Nachwuchs im eigenen Land am letzten Spieltag einen 2:1-Sieg gegen Georgien und landete damit vor Serbien und der Republik Irland.

Alle vier Mannschaften hatten vor den Abschlusspartien drei Punkte auf dem Konto, doch während Österreich zwei schnelle Tore vorlegte und danach nur einen Gegentreffer zuließ, trennten sich Serbien und die Republik Irland mit einem 1:1-Unentschieden. Damit ist nun Österreich bei der Endrunde vom 5. bis 17. Mai mit dabei.

Österreichs Teamchef Hermann Stadler sagte: "Wir haben uns den großen Traum von der EM-Endrunde erfüllt. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft für die Leistung, die sie im Laufe dieser Woche gezeigt hat. Ich bin sehr stolz. Trotz der Auftaktniederlage gegen Irland haben wir immer an uns und die EM-Chance geglaubt. Bei der EM-Endrunde kann jeder jeden schlagen, alles ist möglich."

Serbien war vor diesem Mini-Turnier als Favorit gehandelt worden und bestätigte dies mit einem 2:0-Auftakterfolg gegen Georgien. Österreich legte hingegen einen Fehlstart hin und unterlag den Iren mit 0:1, weil Adrian Grbic in der Nachspielzeit mit einem Elfmeter an Peter Burke scheiterte.

Zwei Tage später sah es schon wieder ganz anders aus. Während die Georgier mit 3:0 gegen Irland gewannen, feierte Österreich einen 1:0-Erfolg gegen Serbien, Tobias Pellegrini erzielte das goldene Tor.

Am letzten Spieltag sorgten Nikola Zivotic (14.) und Grbic (24.) für die 2:0-Führung der Gastgeber, Georgien gelang nur noch das Anschlusstor durch Luka Zarandia. Im Parallelspiel markierte Jack Byrne in der 50. Minute per Elfmeter das 1:0 für Irland, fünf Minuten später machte Nemanja Radonjić den Ausgleich.