UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Durchschnaufen beim italienischen Team

Italiens Trainer Daniele Zoratto ar erleichtert nach dem 2:0 im Halbfinale gegen Gastgeber Slowakei. Deren Trainer Ladislav Pecko war zwar enttäuscht aber auch stolz auf seine Jungs.

Torschütze Elio Capradossi und Trainer Daniele Zoratto feiern den Einzug ins Finale
Torschütze Elio Capradossi und Trainer Daniele Zoratto feiern den Einzug ins Finale ©Sportsfile

Italiens Trainer Daniele Zoratto war erleichtert nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft, die damit ins Finale der UEFA-U17-Europameisterschaft einzog. Ladislav Pecko, Coach der gastgebenden Slowaken, war nach der Niederlage im Štadión MŠK Žilina natürlich enttäuscht, aber er lobte auch seine Schützlinge, die es immerhin bis ins Halbfinale geschafft haben.

Ladislav Pecko, Trainer der Slowakei
Natürlich tut es mir leid für die Jungs, dass sie das Finale nicht erreicht haben, aber wir hätten beinahe für ein Wunder für den slowakischen Fußball gesorgt. Wir waren nahe dran, und darüber bin ich enorm glücklich und ich muss die Jungs loben. Das frühe Tor hat uns natürlich beeinträchtigt.

Dann gab es Nervosität, und wir waren in der Abwehr desorganisiert. Hinten haben wir dumme Fehler gemacht, und deshalb waren wir nicht in der Lage, anzugreifen, und die italienischen Stürmer waren heute zu gut für uns. Im Fußball braucht man etwas Glück, das wir nicht hatten. Wir sind etwas enttäuscht, wir werden vielleicht etwas weinen, ein wenig traurig sein, aber dann werden wir es genießen. Ich denke, dass den Spielern eine Menge Lob gebührt.

Daniele Zoratto, Trainer Italiens
Ich hoffe, das wird ein schönes Finale mit schönem Fußball, obwohl die Spiele immer mehr werden. Die Spieler, meine und auch die anderen, werden körperlich etwas Tribut zollen. Aber das Finale erreicht zu haben, das erste in der italienischen U17-Geschichte, gibt uns Grund, zufrieden zu sein und stolz. Natürlich haben diese Jungs Lob verdient, weil sie immer dran geglaubt und bis zum Ende darum gekämpft haben. Alles, was wir nun zu tun haben, ist es, uns auf das Endspiel vorzubereiten.

Im Fußball, so sagt man, muss man dafür bezahlen, wenn man Chancen vergibt: Zur Halbzeit hätte es 3:0 oder 4:0 stehen können. Wenn man Chancen verpasst und es steht noch 1:0, heißt das nicht unbedingt, dass es bis zum Ende so bleibt. Man muss bis zum Ende kämpfen. Elio Capradossis Tor war befreiend für uns, weil wir festgestellt haben, dass sie nicht mehr viel Energie hatten. Sie hatten alles gegeben was sie konnten, und wenn man so spielt, dann verliert man die Präzision. Wir realisierten, dass ein Platz im Finale in unserer Hand lag.