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Paris verteidigt den Superpokal: Wem ist das sonst noch gelungen?

Paris wurde zur dritten Mannschaft, die den UEFA-Superpokal verteidigen konnte.

Luis Enrique jubelt in Salzburg mit dem UEFA-Superpokal
Luis Enrique jubelt in Salzburg mit dem UEFA-Superpokal Getty Images

Mit einem 2:1-Sieg in Salzburg gegen Aston Villa gewann Paris den UEFA-Superpokal zum zweiten Mal in Folge. Letztes Jahr in Udine hatte man sich im Elfmeterschießen gegen Tottenham durchgesetzt.

PSG ist die erst dritte Mannschaft in der Geschichte des Wettbewerbs, die die Trophäe zwei Jahre in Folge gewinnen konnte – nach AC Milan und Real Madrid.

Paris - Villa 2:1: Live-Ticker

Milan

1989: 2:1 gesamt gegen Barcelona
1990: 3:1 gesamt gegen Sampdoria

Arrigo Sacchis dominante Milan-Mannschaft veredelte ihre zwei Europapokaltriumphe in Folge mit je einem Superpokalgewinn. Beide fanden über Hin- und Rückspiel statt, 1989 gab es im Hinspiel gegen Barcelona im Camp Nou ein 1:1 und im Rückspiel erkämpfte sich Milan einen 1:0-Sieg durch Alberigo Evani.

Ein Jahr später traf Milan auf den Ligakonkurrenten Sampdoria. Wieder traf Evani – diesmal beim 1:1 im Hinspiel – und im Rückspiel sorgte das legendäre niederländische Duo Ruud Gullit und Frank Rijkaard für den Triumph. Gullit traf kurz vor der Pause per Volley und Rijkaard besiegelte den Sieg mit einem Abschluss aus spitzem Winkel in der 76. Minute zum 3:1-Gesamttriumph.

Real Madrid

2016: 3:2 n.V. gegen Sevilla
2017: 2:1 gegen Manchester United

Madrids Europapokaldominanz zeigte sich in den 2010ern auch im Superpokal – zwischen 2014 und 2017 holten sie den Titel drei Mal. 2016 traf man auf Europa League-Dauerbrenner Sevilla. Nach dem Führungstor durch Marco Asensio lag man bis in die 93. Minute mit 1:2 zurück, bis Sergio Ramos den Ausgleich per Kopfball erzielte. Als es nach Elfmeterschießen roch, sorgte Dani Carvajal für den Triumph in der Verlängerung.

Zwölf Monate später holte man den Titel in Nordmazedonien gegen Manchester United. Der spätere ManU-Mittelfeldspieler Casemiro sorgte in der 24. Minute für die Führung, Isco traf kurz nach der Pause. Romelu Lukaku verkürzte in seinem ersten Einsatz für United aber Madrid blieb dran und gewann ein weiteres europäisches Finale.

Paris

2025: 2:2 gegen Tottenham (4:3 i.E.)
2026: 2:1 gegen Aston Villa

Nachdem Paris den ersten Champions-League-Titel mit einem deutlichen Triumph gegen Inter holte, sah es lange so aus, als ob der zweite UEFA-Titel noch etwas auf sich warten lassen sollte: In Udine lag Tottenham durch Micky van de Ven und Cristian Romero mit 2:0 in Front. Aber die Mannschaft von Luis Enrique blieb dran und Kang-in Lee erzielte den Anschlusstreffer in der 85. Minute, bevor Gonçalo Ramos mit einem späten Kopfballtor das Elfmeterschießen erzwang, wo Nuno Mendes den entscheidenden Treffer erzielte und den Comeback-Sieg perfekt machte.

Im Jahr darauf ging man durch Khvicha Kvaratskhelia in Führung, bevor der 17-jährige Brian Madjo kurz vor der Pause den Ausgleich für Aston Villa erzielte. Nach knapp einer Stunde sorgte dann aber Désiré Doué für die Titelverteidigung des französischen Champions.