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Barcelona gegen Dinamo im Finale

Der FC Barcelona will am Sonntag im Endspiel in Lleida bei der ersten Teilnahme den UEFA-Futsal-Pokal gewinnen, doch MFK Dinamo Moskva will dagegenhalten.

Gute Stimmung zwischen Marc Carmona (links) und Faustino Pérez
Gute Stimmung zwischen Marc Carmona (links) und Faustino Pérez ©Sportsfile

Der FC Barcelona will den UEFA-Futsal-Pokal bei seiner erste Teilnahme gleich gewinnen, hat es am Sonntag im Endspiel in Lleida aber mit dem MFK Dinamo Moskva und dessen spanischen Trainer Faustino Pérez zu tun.

Mannschaften aus Spanien haben fünf der bisher zehn Endspiele gewonnen und Pérez triumphierte bei den ersten beiden Wettbewerben in den Jahren 2002 und 2003 mit Playas de Castellón. Dort spielte damals mit Javi Rodríguez jener Mann, der nun Barcelona als Kapitän anführt. Mehrere Spieler von Dinamo haben den Pokal bereits vor fünf Jahren in Murcia selber gewonnen.

Barcelona demonstrierte sein Können mit einem tollen 5:1 gegen den Sporting Clube de Portugal am Freitag. Trainer Marc Carmona sagte: "Das wird das wichtigste Spiel in der Futsal-Geschichte von Barça werden. Wir haben auch in der Vergangenheit wichtige Spiele bestritten, aber dieses hier wird für unsere Fans voller Emotionen sein."

Dinamo setzte sich sogar ohne Pula, den Helden des Endspiels von 2007 mit 3:0 gegen Marca Futsal durch - Pula wird am Sonntag wieder spielberechtigt sein. Pérez sagte zu diesem Halbfinale: "Ich denke, dass wir alle gesehen haben, dass Barcelona von Anfang bis Ende besser war als Barcelona. Sie waren ambitioniert und haben sich belohnt."

Rund 200 laute Dinamo-Fans werden wohl am Sonntag die Halle nicht so dominieren können, wie das im Halbfinale der Fall war, doch Pérez erwartet ein "ausgeglichenes Spiel" und fand lobende Worte für Rodríguez: "Ich denke, er ist ein Sonderfall. Er hat spät mit dem Futsal angefangen und wird spät damit aufhören", sagte er. "Er ist ein Musterprofi und ein kompletter Spieler."

Carmona, dessen gutes Verhältnis zu Pérez bei der Pressekonferenz vor dem Endspiel offensichtlich war, ergänzte: "Tino weiß, was wir am Sonntag machen, denn wir spielen seit zwei Jahren genau so. Es wird wichtig für uns sein, zuerst zu treffen, aber das ist nicht alles, worauf es ankommt. Ich denke, dass spanische Mannschaften den meisten Teams in Europa etwas voraushaben, wenn es um Taktik geht, aber diese Dinamo-Mannschaft sind das spanischste Team außerhalb der spanischen Liga und das liegt an Tino. Am Freitag konnte man die Ähnlichkeiten mit den besten spanischen Mannschaften sehen."

"Wir haben am Freitag mit und ohne Ball gut gespielt, aber meine Spieler wissen, dass es nun schwerer wird. Dinamo ist eine bessere Mannschaft, sowohl individuell als auch als Kollektiv. Wir müssen gegen Sporting noch besser sein."