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Interviú zum dritten Mal Futsal-Pokal-Sieger

Interviú Madrid - MFK Viz-Sinara Ekaterinburg 5:1
Interviú hat am Sonntag zum dritten Mal den UEFA-Futsal-Pokal gewonnen und ist damit Rekordgewinner dieses Wettbewerbs.

Interviú Madrid bei den Titelfeierlichkeiten
Interviú Madrid bei den Titelfeierlichkeiten ©Sportsfile

Interviú Madrid hat zum dritten Mal den UEFA-Futsal-Pokal gewonnen und ist damit Rekordgewinner dieses Wettbewerbs. Im Finale ließen die Spanier dem Titelverteidiger und Gastgeber MFK Viz-Sinara Ekaterinburg keine Chance.

Fünf spanische Erfolge
Ekaterinburg hat sich bis ins Finale ohne Niederlage durchgespielt, nachdem sie bei ihrer Debüt-Saison im letzten Jahr gleich den Titel geholt hatten. Allerdings lagen die Hausherren schon zur Pause mit 0:3 zurück. Daniel, Jordi Torrás und Schumacher per Strafstoß trafen für die Madrilenen. Nach Daniels Freistoßtreffer zum 4:0 in der 25. Minute gelang Konstantin Agapov im Gegenzug der Ehrentreffer für Ekaterinburg. Juanra markierte mit seinem Tor kurz vor Schluss den Endstand und sorgte endgültig dafür, dass der Pokal, der zum achten Mal ausgespielt wurde, zum fünften Mal nach Spanien ging.

Zuev hält
In einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte Schumacher – zweifacher Torschütze beim 5:0-Sieg von Interviú im Halbfinale gegen Kairat Almaty – für die ersten Glanzpunkte. Er zwang Sergei Zuev zu einer sehenswerten Parade. Ekaterinburgs Torwart hielt im Finale des letzten Jahres und auch am Freitag im Halbfinale dieser Saison beim 2:0-Erfolg über MFK Dinamo Moskva großartig. Auch den zweiten Versuch von Schumacher wehrte er glänzend ab. Schumacher hatte, wie Daniel und Interviús Torwart Luis Amado, bereits 2004 und 2006 den Pokal gewonnen.

Daniel trifft
Zuev war zwar geschlagen, als Neto, der andere zweifache Torschütze aus dem Halbfinale gegen Kairat, nach einem intelligenten Zuspiel von Daniel auf das Tor schoss. Doch in dieser Situation rettete der Pfosten für ihn. Auf der anderen Seite traf Konstantin Timoschenkov ebenfalls nur Aluminium. Daniels Schuss landete dann doch im Netz, nachdem der Ball zuvor an den Innenpfosten gegangen war. Interviú ging also in der achten Minute in Führung. Zuev verhinderte die schnelle 2:0-Führung der Spanier, indem er auf der Linie gegen Daniel nach einem langen Abwurf von Amado klärte.

Führung ausgebaut
Interviús zweites Tor ließ dennoch nur bis zur Hälfte der ersten Halbzeit warten. Nach Vorlage von Betão bezwang Torrás Torhüter Zuev aus einem ähnlichen Winkel wie Daniel zuvor beim 1:0. Zuev foulte anschließend Gabriel im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Schumacher sicher. Ekaterinburg war geschockt, auch wenn Artem Chudinov kurz vor der Pause Amado noch einmal prüfte.

Schnelle Tore
Die Gastgeber warfen zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal alles nach vorn, waren dadurch aber in der Defensive anfällig. Nach einem weiten Abwurf von Amado ließ Betão Damir Khamadiev aussteigen und scheiterte erst an Zuev. Kurz danach hieß es dann doch 4:0, als Daniel einen Freistoß an Zuev vorbei ins Tor schießen konnte. Ekaterinburg kam im Gegenzug zum Ehrentreffer. Pavel Chistopolov legte per Hackentrick auf Agapov vor, der den Ball ins Netz beförderte.

Ins leere Tor
Die Fans trieben ihre Mannschaft noch einmal nach vorn. Doch viele Spieler von Interviú sind mittlerweile so erfahren, dass sie der Angriffswelle von Ekaterinburg standhalten konnten. Sie hatten sogar noch eine Konterchance, als Ortiz an Zuev scheiterte. Zwei Minuten vor Schluss kam Alexei Mokhov als fliegender Torwart für die Gastgeber zum Einsatz. Nachdem er aber in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren hatte, traf Juanra ins leere Tor zum Endstand. Betão scheiterte anschließend bei einem Doppelstrafstoß noch einmal an der Latte, doch der Erfolg stand schon lange davor fest. Interviú ist nun alleiniger Rekordgewinner vor dem spanischen Rivalen Playas de Castellón FS, der als einziger anderer Verein bislang zweimal erfolgreich war.