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Palma komplettiert einmaligen Hattrick in Le Mans

Illes Balears Palma schrieb 2025 in Le Mans Geschichte, indem man als erster Verein zum dritten Mal in Folge einen UEFA-Klub-Titel im Futsal gewann.

Palma gewann in Le Mans erneut den Titel
Palma gewann in Le Mans erneut den Titel UEFA via Getty Images

Illes Balears Palma hatte sich bereits als Spezialist für die UEFA Futsal Champions League erwiesen, als man bei den ersten beiden Teilnahmen 2022/23 und 2023/24 jeweils den Titel gewann, bevor überhaupt eine Trophäe in Spanien gewonnen wurde. 2024/25 setzte sich diese Serie fort, als sie als erster Klub im dritten Jahr in Folge in einem beliebigen Wettbewerbsformat einen Titel gewannen.

Der frühere UEFA Futsal Cup wurde nur zweimal in Folge von zwei Vereinen gewonnen: Playas de Castellón in den Jahren 2001/02 und 2002/03 sowie Inter FS in den Jahren 2016/17 und 2017/18. In der darauffolgenden Spielzeit wurde der Wettbewerb in die Champions League umgewandelt, und keine Mannschaft konnte diesen Titel verteidigen, bis Palma 2023/24 dieses Kunststück gelang.

Endspiel-Highlights 2025: Palma - Kairat Almaty 9:4

Palma überstand die Qualifikation relativ souverän und ist nun seit 22 Spielen ungeschlagen, ein Spiel mehr als der bisherige Rekord. Auch Debütant Cartagena Costa Cálida, Kairat Almaty und Sporting CP zogen in die Endrunde ein.

Frankreich richtete erstmals eine UEFA-Futsal-Endrunde aus, als Austragungsort wurde Antarès in Le Mans gewählt, und im ersten Halbfinale trafen Cartagena und der erfahrenste Verein des Wettbewerbs, Kairat Almaty, aufeinander. Kairat hatte sich im Vergleich zur letzten Teilnahme an der Endrunde 2021 stark verändert, zeigte aber Routine und besiegte Cartagena mit 3:2 durch zwei Tore von Alisson und einem Treffer von Dennis Cavalcanti.

Palma, das sich erneut mit dem Finalgegner von 2023, Sporting, messen musste, setzte sich durch Tore in der zweiten Halbzeit von Jesús Gordillo, Mario Rivillos und Torhüter Luan Muller mit 3:0 gegen die Portugiesen durch. Damit musste sich Sporting, für das João Matos zum elften Mal bei einer Endrunde zum Einsatz kam und Nuno Dias zum neunten Mal als Trainer dabei war, zum zweiten Mal in Folge mit dem vierten Platz begnügen, nachdem man Cartagena nach einem 2:2-Unentschieden im Elfmeterschießen mit 1:3 unterlag.

Halbfinal-Highlights: Sporting CP - Palma 0:3

Kairat, das zum vierten Mal im Finale stand, hoffte, als erster nicht-spanischer Klub zum dritten Mal den Titel zu gewinnen. Stattdessen war es Palma, das sich mit einem 9:4-Sieg im torreichsten Endspiel mit nur einer Partie die dritte Trophäe sicherte. Das frühe Tor von Gordillo wurde von Caio Ruiz ausgeglichen, doch Lucas Machado und erneut Gordillo sorgten für ein 3:1 zur Pause.

Alle Hoffnungen von Kairat wurden zerschlagen, als Fabinho (der das Finale von 2024 verletzt verpasst hatte) als erster Spieler in einem Finale vier Tore in acht Minuten erzielte. Neguinho, der zum Spieler des Turniers gewählt wurde, legte einen weiteren Treffer nach, bevor Dauren Tursagulov und Zhakhangir Rashit für Kairat verkürzten. Mateus Maia erzielte das 9:3, bevor Kevin Arrieta ein weiteres Mal Ergebniskosmetik betrieb.

Palma-Trainer Antonio Vadillo stellte damit den Rekord von Jesús Velasco ein, der den Wettbewerb dreimal als Trainer gewann, und wurde der erste Trainer, der dreimal mit demselben Verein und dreimal in Folge triumphierte. Die Torhüter Luan Muller und Carlos Barrón sowie Rivillos waren ebenfalls bei allen drei Palma-Triumphen dabei. Rivillos, der 2016/17 mit Inter ebenfalls Champion wurde, hält zusammen mit Gabriel, Sergio Lozano und Ortiz den Rekord von vier Finalsiegen als Spieler.

Halbfinal-Highlights: Kairat Almaty - Cartagena Costa Calida 3:2