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Die besten Spiele der Europa League 2025/26: Welches ist dein Favorit?

In der Europa League 2025/26 gab es eine Reihe spannender Begegnungen – welche war dein Favorit?

  Jamaldeen Jimoh-Aloba feiert seinen späten Siegtreffer beim Sieg von Aston Villa am 8. Spieltag
Jamaldeen Jimoh-Aloba feiert seinen späten Siegtreffer beim Sieg von Aston Villa am 8. Spieltag Aston Villa FC via Getty Images

Die UEFA Europa League 2025/26 lieferte reichlich Tore, überraschende Ergebnisse und jede Menge Spannung, bis sich aus den ursprünglich 36 Teilnehmern die beiden Finalisten herauskristallisierten: Freiburg und Aston Villa.

Seht euch unsere Auswahl der besten Spiele an und stimmt ab für euren Favoriten.

Nottingham Forest - Midtjylland 2:3, Ligaphase  

Das erste Heimspiel von Forest in Europa seit 29 Jahren endete mit einer Enttäuschung, als die dänischen Gäste von Midtjylland im City Ground einen Thriller für sich entscheiden konnten. Ousmane Diao erzielte in der 18. Minute die Führung für Midtjylland, aber Forest glich innerhalb von vier Minuten durch Dan Ndoye aus.

Midtjylland schlug zurück, als Mads Bech nach einer Ecke traf, und in der 88. Minute schob Valdemar Andreasen den Ball cool am Torwart vorbei. Der Elfmeter von Chris Wood in der Nachspielzeit war für die Gastgeber nur noch Ergebniskosmetik.

Highlights: Nott'm Forest - Midtjylland 2:3

Salzburg - Ferencváros 2:3, Ligaphase

Robbie Keanes Ferencváros gewann knapp ein actionreiches Spiel in Österreich, obwohl es früh durch einen Treffer von Edmund Baidoo in Rückstand geraten war. Barnabás Varga scheiterte mit einem Elfmeter an Salzburgs Torhüter Alexander Schlager, doch in der 50. Minute machte er es besser und verwertete eine präzise Flanke von Bence Ötvös.

Ferencváros legte dann innerhalb der nächsten acht Minuten zwei weitere Tore durch Kristoffer Zachariassen und Bamidele Yusuf nach. Obwohl Yorbe Vertessen in der 72. Minute den Anschlusstreffer erzielte und damit für eine spannende Schlussphase sorgte, reichte es dem ungarischen Meister, den Sieg über die Zeit zu retten.

Highlights: Salzburg - Ferencváros 2:3

Braga - Genk 3:4, Ligaphase

Der belgische Vertreter Genk triumphierte in einem turbulenten Spiel in Portugal auf seinem Weg in die K.-o.-Phase. Ein wuchtiger Schuss von Rodrigo Zalazar brachte Braga in Führung, doch die Gäste glichen kurz vor der Pause durch einen Kopfball von Daan Heymans nach einer Ecke aus.

Yira Sor besorgte mit einer schönen Einzelleistung zu Beginn der zweiten Halbzeit die Führung für die Gäste, die Hyeongyu Oh ausbaute. Zalazar erzielte zwar 20 Minuten vor Schluss seinen zweiten Treffer des Abends, doch Kevin Medina stellte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff mit einem Schuss die Zwei-Tore-Führung von Genk wieder her. Der späte Treffer von Fran Navarro reichte nicht aus, um die erste Niederlage von Braga in der Ligaphase zu verhindern.

Highlights: Braga - Genk 3:4

FCSB - Feyenoord 4:3, Ligaphase

"Nur FCSB kann so ein Spiel machen!", meinte der Matchwinner Florin Tǎnase nach dem Schlusspfiff in Bukarest. "Wir haben gegen eine echt starke Mannschaft gespielt, und alle haben sie als Favoriten gesehen. Für mich ist das ein historisches Spiel."

Es schien zunächst, als würde Elias Charalambous' Mannschaft das Spiel verlieren: FCSB ging früh in Führung, lag aber sechs Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit mit 1:3 zurück. Feyenoord war jedoch durch die schnelle Antwort verunsichert, und FCSB drängte nach dem Ausgleich von Mamdou Thiam in der 87. Minute weiter nach vorne. In der fünften Minute der Nachspielzeit erkämpfte sich Juri Cisotti den Ball und brachte ihn in den Strafraum zu Tǎnase, der den Siegtreffer erzielte.

Highlights: FCSB - Feyenoord 4:3

Bologna - Celtic 2:2

Martin O'Neill, der in dieser Saison zum zweiten Mal als Interimstrainer von Celtic zurückkehrte, hatte im Spiel seines Teams am 7. Spieltag in Italien mit einem Problem zu kämpfen. Reo Hatate erzielte zwar früh die Führung für die Bhoys, wurde dann aber in der 34. Minute vom Platz gestellt. Obwohl Austen Trusty vor der Pause nach einer Ecke die Führung ausbaute, wurde die zweite Halbzeit extrem hart.

Vincenzo Italianos Bologna hämmerte unerbittlich auf das Tor; Thijs Dallinga erzielte nach einer knappen Stunde den Anschlusstreffer, und als Jonathan Rowe 18 Minuten vor Schluss mit einem fulminanten Distanzschuss das 2:1 markierte, sah es für Celtic düster aus. Doch die Mannschaft hielt tapfer dagegen, sehr zur Freude ihres 73-jährigen Trainers.

Highlights: Bologna - Celtic 2:2

Aston Villa - Salzburg 3:2, Ligaphase

Kadan Young bereitete Jamaldeen Jimoh-Alob den späten Siegtreffer vor, als eine junge Villa-Mannschaft das Vertrauen von Unai Emery mit einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit rechtfertigte. Salzburg hatte den Premier-League-Klub kalt erwischt und ging zu Beginn der zweiten Halbzeit verdient mit 2:0 in Führung.

Danach wurde Villa allerdings wach: Morgan Rogers brachte sein Team mit einem schönen Tor zurück ins Spiel, und Tyrone Mings glich 14 Minuten vor Schluss per Kopf aus. Der 20-jährige Young, der gerade erst eingewechselt worden war, bereitete dann das entscheidende Tor für den 19-jährigen Jimoh-Aloba vor.

Highlights: Aston Villa - Salzburg 3:2

Roma - Bologna 3:4 n.V. (Gesamt: 4:5), Achtelfinal-Rückspiel

Dieses rein italienische Duell hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Nach einem 1:1-Unentschieden im Hinspiel in Bologna brachte Rowe die Gäste im Stadio Olimpico in der 22. Minute erneut mit einem Traumtor in Führung, doch Evan N'Dicka glich für die Roma per Kopfball nach einer Ecke aus.

Federico Bernardeschis Elfmeter kurz vor der Halbzeitpause und ein Treffer von Santiago Castro schienen den Sieg für Bologna bereits zu besiegeln, doch die Roma kämpfte sich erneut zurück: Donyell Malen traf ebenfalls vom Punkt und Lorenzo Pellegrini schickte die Partie mit einem feinen Schuss in die Verlängerung. Das letzte Wort hatten jedoch die Gäste. Der eingewechselte Nicolò Cambiaghi nahm einen Steilpass auf und vollendete am kurzen Pfosten.

Highlights: Roma - Bologna 3:4 n.V.

Freiburg - Celta 3:0, Viertelfinal-Hinspiel

Die Breisgauer stellten zum Ende der Saison mit dem elften Heimsieg in Folge den Rekord in der Europa League ein, und dieses Spiel war vielleicht das beste von allen. Die Gäste galten als Favorit, kamen aber gegen ein hochmotiviertes Freiburg kaum zum Zug. Die Gastgeber gingen bereits in der zehnten Minute in Führung, als Vincenzo Grifo sehenswert traf.

Der Treffer von Jan-Niklas Beste und ein Kopfballtor von Matthias Ginter stellten Celta vor eine fast unüberwindbare Hürde – der eingewechselte Lucas Höler traf in der Schlussphase zudem noch den Pfosten. "Die Jungs haben unglaublich gut verteidigt", sagte Freiburg-Trainer Julian Schuster. "Offensiv haben sie gut kombiniert und waren immer gefährlich." Bemerkenswerterweise erzielte seine Elf sieben Tage später erneut drei Tore und sicherte sich damit einen 6:1-Gesamtsieg.

Highlights: Freiburg - Celta 3:0

Real Betis - Braga 2:4 (Gesamt: 3:5), Viertelfinal-Rückspiel

Nach einem 1:1-Unentschieden in Portugal schien Real Betis die bessere Karten zu haben, und als die Gastgeber in Sevilla durch Tore von Antony und Abde Ezzalzouli mit 2:0 in Führung lagen, schien das Duell entschieden zu sein.

Pau Victor verkürzte dann mit dem ersten Torschuss von Braga, Vitor Carvalho traf nach der Pause per Kopf, und ein Elfmeter von Ricardo Horta sowie ein Volley von Jean-Baptiste Gorby bescherten der Elf von Carlos Vicens einen völlig unerwarteten Sieg. "Betis hat uns völlig überrollt und hätte beinahe das dritte Tor erzielt", sagte Pau Victor. "Aber … wir haben unser wahres Gesicht gezeigt und das Spiel gedreht."

Highlights: Real Betis - Braga 2:4

Aston Villa - Nottingham Forest 4:0 (Gesamt: 4:1), Halbfinal-Rückspiel

"Es war ein ganz besonderer Abend", sagte Villa-Kapitän John McGinn nach dem Abpfiff in Birmingham. "Wir haben den Druck gespürt, die Erwartungen waren hoch. Aber was für eine Leistung, von der ersten Minute an! Spannend, aggressiv und am Ende auch noch mit Qualität." Das Führungstor von Ollie Watkins verkörperte all das.

Emiliano Buendías bereitete dieses Tor technisch anspruchsvoll vor, und der Argentinier selbst sorgte schließlich vom Punkt für den zweiten Treffer. Der Villa Park bebte wie selten zuvor und wurde noch lauter, als McGinn in der Schlussphase zwei weitere Tore erzielte und damit den Einzug ins Finale sicherte. "Ein besonderer Tag", fasste Trainer Unai Emery zusammen, der diesen Titel bereits viermal gewonnen hat.

Highlights: Aston Villa - Nottingham Forest 4:0

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