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Europa League Spielanalyse: Leipzig - Rangers 1:0

Die Technischen Beobachter der UEFA haben den Hinspielsieg der Leipziger gegen die Rangers näher unter die Lupe genommen.

Mit einer herausragenden Defensivleistung sorgten die Rangers über weite Strecken des Hinspiels für Frust bei Leipzig.
In the Zone: Das Abwehrbollwerk der Rangers

Durch ihre stabile Abwehrleistung haben sich die Rangers alle Chancen auf den Einzug ins Endspiel der UEFA Europa League bewahrt, nun müssen in Ibrox allerdings Tore her.

In diesem Artikel, präsentiert von Swissquote, haben die Technischen Beobachter der UEFA vor allem die Defensivleistung des Teams von Giovanni van Bronckhorst unter die Lupe genommen, einziger Schönheitsfleck aus Sicht der Schotten war der späte Siegtreffer der Gastgeber durch Angeliño.

So lief das Spiel: Leipzig - Rangers 1:0


Das Tor

Leipzig - Rangers: So traf Angeliño
Leipzig - Rangers: So traf Angeliño

1:0: Angeliño (85.)
Bis zur 85. Minute hatte der Spanier in dieser Saison schon fünf Torvorlagen auf dem Konto, was fehlte, war ein Tor. Dann schlug Christopher Nkunku eine Ecke von der rechten Seite in den Strafraum, ein Glasgow-Spieler köpfte das Leder scheinbar aus der Gefahrenzone, doch Angeliño zog mit dem Mut der Verzweiflung aus rund 20 Metern ab und hämmerte den Ball flach in die Maschen, unhaltbar für Keeper Allan McGregor.

Teamformationen

Leipzigs  3-4-1-2
Leipzigs 3-4-1-2

Leipzig
Domenico Tedesco setzte in Ballbesitz auf ein 3-4-1-2, wenn die Schotten das Leder hatten, formierte sich RBL zu einem 5-2-3. Zwei der drei Spitzen ließen sich dann fallen, um die Räume enger zu machen, nur Nkunku (18) hielt vorne die Position. Weiter hinten hatte Konrad Laimer (27) die offensivere Rolle der beiden zentralen Mittelfeldspieler, mit seinen schnellen Dribblings versuchte er, den Rhythmus des Leipziger Spiels zu bestimmen. Die drei Akteure der Dreierkette, Lukas Klostermann (16), Joško Gvardiol (32) und Marcel Halstenberg (23), hatten zwar am Ende die meisten Ballkontakte aller Spieler, konnten aber nur wenig zum Offensivspiel ihrer Mannschaft beitragen.

Das 5-3-2 der Rangers
Das 5-3-2 der Rangers

Rangers
Mit nur 30,6% Ballbesitz hatten die Rangers keinen großen Anteil am Spielgeschehen, meist vertrauten sie also auf ihr 5-3-2, das sie traditionell bei Ballbesitz des Gegners einnehmen. Lobenswert dabei die Disziplin, die die Spieler zeigten. In der zweiten Hälfte wechselten die Schotten in ein 5-4-1, Scott Wright (23) und Ryan Kent (14) unterstützten die zentralen Mittelfeldspieler, ganz vorne bleib nur noch Joe Aribo (17).

Die Stimmen der Trainer

Domenico Tedesco, Leipzig: "Ein Halbfinale in der Europa League ist nicht immer ein Spektakel. Wir haben eine gute zweite Hälfte gezeigt und uns ein paar gute Chancen herausgespielt, viel mehr Möglichkeiten bekommt man in so einem Spiel nicht. Im Rückspiel müssen die Rangers jetzt kommen."

Giovanni van Bronckhorst, Rangers: "Alles in allem war es eine gute Vorstellung von uns. Klar müssen wir nächste Woche gewinnen. Wir müssen in den richtigen Momenten mit mehr Spielern als hier angreifen, aber es ist ja 'nur' ein 0:1, das wir aufholen müssen. Das Ibrox wird uns Flügel verleihen."