Noch 90 Minuten zittern
Montag, 27. August 2012
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Nach dem 2:0-Hinspielsieg gegen Dinamo Moskva hat der VfB Stuttgart gute Chancen, die Gruppenphase zu erreichen, doch noch gilt es, zumindest 90 schwere Minuten zu überstehen.
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Mit einem 2:0-Hinspielsieg im Gepäck kann man normalerweise ganz beruhigt auf Reisen gehen, doch der VfB Stuttgart fährt durchaus ein wenig verunsichert zum Play-off-Rückspiel zum FC Dinamo Moskva – und dafür gibt es mehrere Gründe.
Zum einen fielen die beiden Treffer durch Vedad Ibišević erst in der Schlussphase (71. und 90.), zum anderen hat Dinamo am Wochenende in der Liga Selbstvertrauen tanken können. Ohne den gesperrten Ex-Stuttgarter Kevin Kuranyi verbuchten die Russen mit dem 3:2 im Derby gegen den FC Lokomotiv Moskva im sechsten Spiel den ersten Saisonsieg.
Und dann wäre da natürlich noch das VfB-Spiel gegen den VfL Wolfsburg, das aufgrund einer kuriosen Schlussphase mit 0:1 verloren ging. Nicht nur deshalb warnt Trainer Bruno Labbadia: "Das wird noch ein heißer Tanz" und auch sein Sportdirektor Fredi Bobic weiß, dass die erhofften Mehreinnahmen für das erreichen der Gruppenphase noch lange nicht auf dem VfB-Konto eingegangen sind. "Die Moskauer Mannschaft wird noch mal alles reinlegen", ahnt Bobic, der warnt: "Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen."
"Wir werden mehr Räume bekommen", sagt Bobic, "die müssen wir nutzen und ein Tor machen", dann so die Europapokal- Arithmetik, müssten die Moskauer schon viermal treffen. Durchaus selbstbewusst gibt sich auch Ibišević, der seinen Elfmeter-Fehlschuss aus dem Wolfsburg-Spiel offenbar gut verdaut hat. "Es wird nicht einfach, aber die müssen sich mehr Kopf machen als wir."
Ähnlich sieht es auch VfB-Angreifer Cacau: "Wir hatten [gegen Wolfsburg] unsere Chancen, haben aber leider das Tor nicht gemacht. In der Bundesliga wird man dann für solche Fehler bestraft. Am Dienstag bei Dynamo Moskau wird es ein ganz anderes Spiel werden."