Zürich trifft auf "pure Qualität"
Mittwoch, 19. Oktober 2011
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Will der FC Zürich die Runde der letzten 32 nicht vorzeitig aus den Augen verlieren, braucht er am Donnerstag einen Erfolg. Doch die Hürde ist hoch – sie heißt S.S. Lazio.
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Will der FC Zürich die Runde der letzten 32 nicht vorzeitig aus den Augen verlieren, braucht er am Donnerstag einen Erfolg. Doch die Hürde ist hoch – sie heißt S.S. Lazio.
Es läuft nicht noch immer richtig beim FC Zürich: In der Meisterschaft liegt er mit zehn Punkten aus zehn Spielen auf dem achten Rang. Und auch in der UEFA Europa League hat er die Chancen verstreichen lassen, Punkte und Selbstvertrauen zu sammeln. Nur einen Zähler holte das Team von Urs Fischer – beim 2:2 gegen den FC Vaslui. Und gegen Sporting Clube de Portugal setzte es eine 0:2-Heimpleite. Nun kommt ausgerechnet Lazio, der römische Spitzenklub. Für Fischer ist dies unerheblich: "Wir wollen gewinnen, wie wir jedes Spiel gewinnen wollen", sagte er lapidar.
Doch auch Lazio, das zuletzt immerhin in der Meisterschaft überzeugte, steht nach zwei Spielen nur mit einem Punkt da – und ist somit genauso auf einen Erfolg angewiesen. "Wer die Partie am Donnerstag im Letzigrund gewinnt, ist sicher im Vorteil für den weiteren Verlauf der Gruppenphase", so Fischer. Für die 90 Minuten sei dies aber kaum von Bedeutung. "Schwierig wird es so oder so", meinte der Trainer.
Denn die Qualitäten der Römer sind ihm nicht verborgen geblieben: "Sie sind wie alle Italiener gut organisiert, defensiv stabil. Und in der Offensive haben sie pure Qualität. Miroslav Klose, Djibril Cissé und Hernanes – das ist ein Top-Trio." Immerhin, es zeichnet sich ab, dass Klose nicht von Anfang an spielen wird. Doch auch so liegt das Hauptaugenmerk der Zürcher darauf, "die Offensive von Lazio in den Griff zu bekommen." Egal wer spielt.
Spielen wird mit Senad Lulić wohl auch ein Bekannter auf Lazio-Seite. Bis zum Sommer stand er beim BSC Young Boys unter Vertrag, davor zwei Jahre beim Stadtrivalen des FCZ, dem Grasshopper-Club. "Zürich ist eine spielstarke Mannschaft, auch wenn es bei ihnen derzeit nicht so rund läuft", sagte der 25-jährige Bosnier mit Schweizer Pass, der wohl auf der rechten Seite verteidigen wird.