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Sturm ist bei AEK unter Druck

Der österreichische Meister braucht in Athen dringend Punkte, um Chancen auf den Aufstieg zu wahren. Dabei könnten wieder einige zuletzt angeschlagene Spieler zum Einsatz kommen.

Genauso will Sturm Graz auch in Athen jubeln
Genauso will Sturm Graz auch in Athen jubeln ©Getty Images

Der SK Sturm Graz trifft in der 2. Runde der UEFA Europa League auswärts auf den AEK Athens FC (19:00 Uhr MEZ) und steht dabei schon ordentlich unter Druck. "Wir haben die Möglichkeit in Athen etwas zu bewegen", meinte Trainer Franco Foda. Nach der Auftakt-Niederlage daheim gegen den FC Lokomotiv Moskva werden nun auch dringend Punkte benötigt. Der Aufstieg ist natürlich noch immer das erklärte Ziel.

Die Generalprobe wurde jedoch verpatzt. Beim FK Austria Wien musste man sich trotz Führung und langer Überlegenheit doch noch mit 1:2 geschlagen geben. Diese Niederlage war ein Rückschlag, Foda hatte in den letzten Tagen alle Hände voll damit zu tun, die Mannschaft wieder mental aufzubauen.

Ein Hoffnungsschimmer für die Grazer ist das immer kleiner werdende Lazarett. Mittelfeldmotor Jürgen Säumel, der kreative Samir Muratović sowie die Innenverteidiger Milan Dudić und Ferdinand Feldhofer meldeten sich einsatzbereit. Eine Startelf-Garantie haben sie aber noch lange nicht. "Es ist gut, dass Spieler zurückkommen. Ob es schon für einen Einsatz reicht, werden die letzten zwei Trainings zeigen", meinte Foda.

Bei den Beobachtungen fiel dem Trainer auf, dass AEK zwar eine gewaltige Offensiv-Kraft besitzt, in der Abwehr aber anfällig ist: "Sie sind gefährlich, haben aber auch Schwächen in der Defensive, die wir versuchen werden zu nützen." Vorne sorgen vor allem zwei ehemalige Topstürmer für Gefahr – Eidur Gudjohnsen und Nikos Liberopoulos. Gemeinsam sind die beiden allerdings auch schon 69 Jahre alt und wohl über ihren Zenit hinaus.

Im Mittelfeld zieht der Brasilianer Leonardo die Fäden, hinten agiert Top-Talent Konstantinos Manolas. In welcher taktischen Formation der spanische Trainer Manolo Jiménez die Gelb-Schwarzen aufs Feld schickt ist noch offen. AEK variiert zwischen dem 433- und dem 442-System. Ein Aufeinandertreffen zwischen den Griechen und Sturm gab es bereits. Im Pokalsieger-Wettbewerb 1997/1998 mussten sich die Grazer nach einem 1:0-Heimsieg auswärts mit 0:2 geschlagen geben und schieden aus.

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