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AEK und Sturm hoffen auf die ersten Punkte

Sowohl AEK FC als auch Sturm Graz wollen nach Auftaktniederlagen in der UEFA Europa League beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Klubs seit 14 Jahren den ersten Sieg in Gruppe L einfahren.

AEK-Verteidiger Traianos Dellas
AEK-Verteidiger Traianos Dellas ©Getty Images

Nachdem sich AEK FC und SK Sturm Graz bereits vor 14 Jahren gegenüber standen, kommt es in Gruppe L der UEFA Europa League nun zum erneuten Duell, welches für die Gäste gleichzeitig das 50. Spiel in diesem Wettbewerb ist.

Bisherige Begegnungen
• Die beiden Vereine trafen bereits in der zweiten Runde des Pokals der Pokalsieger 1997/98 aufeinander. Während die Athener von Dumitru Dumitriu das Hinspiel mit 2:0 gewinnen konnten, gab es in Graz eine 0:1-Niederlage. Das von Ivica Osim trainierte Sturm war damit ausgeschieden.

• Die beiden Mannschaften spielten am 23. Oktober 1997 in Athen mit folgenden Aufstellungen:
AEK: Atmatzidis, Kasapis, Dobos, Kostenoglou, Vlachos (68. Batista), Savevski, Kostis (44. Veridiano), Nikolaidis, Kopitsis, Katsavos (47. Grétarsson), Kalitzakis
Sturm: Sidorczuk, Popović, Haas, Prilasnig, Vastić (80. Kocijan), Foda, Reinmayr, Neukirchner, Milanič (11. Posch), Mählich, Schupp

• Neben Stürmer Mario Haas, der mittlerweile 37 ist, stand auch Sturms jetziger Trainer Franco Foda in beiden Partien auf dem Feld, wobei er im Hinspiel die Gelbe Karte sah.

• Arnar Grétarsson, der technische Direktor von AEK, war ebenfalls in beiden Spielen im Einsatz.

Hintergrund
• Insgesamt traf AEK bisher sechsmal auf einen Gegner aus Österreich, dabei gab es zwei Siege, ein Unentschieden sowie drei  Niederlagen (zwei Siege und eine Niederlage vor eigenem Publikum). Seitdem die Griechen den FC Salzburg in der ersten Runde des UEFA-Pokals 2007/08 aus dem Wettbewerb geworfen hatten, haben sie kein Spiel mehr gegen ein österreichisches Team bestritten.

• Die Bilanz von Sturm gegen griechische Mannschaften ist mit drei Siegen und drei Niederlagen ausgeglichen (ein Sieg und zwei Niederlagen davon auswärts). Zuletzt verloren die Grazer in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2009/10 zweimal mit 0:1 gegen Panathinaikos FC.

• AEKs Nikos Liberopoulos traf in der zweiten Gruppenphase der UEFA Champions League 2000/01 mit Panathinaikos bereits zweimal auf Sturm. Die Österreicher gewannen vor eigenem Publikum mit 2:1 sowie mit 2:0 in Athen, Haas war in beiden Spielen erfolgreich. Imre Szabics wurde in letzterem Spiel auf Seiten von Sturm eingewechselt.

• Die Bilanz von AEK in zehn Heimspielen in der Gruppenphase von UEFA-Pokal und UEFA Europa League steht bei zwei Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Bei den letzten beiden Teilnahmen an der Gruppenphase gab es zu Hause jeweils einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage.

• Seit Sturms letztem Auswärtssieg im Europapokal, einem 1:0 beim FC Metalist Kharkiv in den Play-offs zur UEFA Europa League am 27. August 2009, sind die Grazer in der Fremde seit acht Spielen ohne Sieg, es gab vier Unentschieden und vier Niederlagen.

• Sturm konnte in der Gruppenphase des UEFA-Pokals und der UEFA Europa League bisher noch kein Auswärtsspiel gewinnen. In den bisherigen drei Spielen gab es ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Rund um die Teams
• Dies ist Sturms 50. Spiel im UEFA-Pokal bzw. der UEFA Europa League.

• AEK-Cheftrainer Manuel Jiménez warf mit Sevilla FC in der ersten Runde des UEFA-Pokals 2008/09 den FC Salzburg um Sturms Milan Dudić nach zwei 2:0-Siegen aus dem Wettbewerb. Während Dudić im ersten Spiel auf dem Feld stehen durfte, saß er im Rückspiel nur auf der Bank.

• Nachdem AEKs spanischer Trainer Jiménez den Großteil seiner aktiven Karriere als Linksverteidiger bei Sevilla verbracht hatte, kehrte er später zunächst als Trainer der zweiten Mannschaft zum Verein zurück, bevor er von 2007 bis 2010 die Profis betreute. Sein erster großer Erfolg als Trainer gelang ihm bei AEK, mit dem Gewinn des griechischen Pokals im Jahr 2011.

• Der deutsche Verteidiger Foda beendete seine Spielerkarriere bei Sturm, nachdem er zuvor für Bayer 04 Leverkusen und den VfB Stuttgart aktiv war. Nach dem Karriereende schloss er sich sogleich dem Trainerstab der Grazer an, und nach einer ersten kurzen Amtsperiode im Jahr 2003 übernahm er den Klub 2006 schließlich endgültig als Cheftrainer.

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