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Mittwoch, 14. September 2011
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Die Wiener Austria nimmt den ukrainischen Gegner Metalist Kharkiv keinesfalls auf die leichte Schulter. Beide Trainer erwarten eine äußerst enge Partie im Franz-Horr-Stadion.
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Der FK Austria Wien nimmt den ukrainischen Gegner FC Metalist Kharkiv keinesfalls auf die leichte Schulter. Beide Trainer erwarten eine äußerst enge Partie.
Den FK Austria Wien erwartet am 1. Spieltag der Gruppenphase der UEFA Europa League gleich eine schwierige Aufgabe. Die Veilchen treffen daheim auf den ukrainischen Vertreter FC Metalist Kharkiv. "Wir wissen, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird", meinte Trainer Karl Daxbacher. "Wir werden einen Tag brauchen, an dem sehr, sehr viel passt."
Vor allem der Offensivabteilung rund um das südamerikanische Trio Cleiton Xavier, José Ernesto Sosa und Taison zollte der 58-Jährige Respekt: "Charkiw attackiert mit einem ähnlichen Offensivsystem wie wir den Gegner sehr früh und will ihn dadurch zu Fehlern zwingen. Und wenn die Ukrainer zu viel Platz haben, dann wird es brandgefährlich." Verstecken wollen sich die Wiener dennoch nicht. "Wir werden Selbstvertrauen zeigen und sicher nicht in Ehrfrucht erstarren. Wir wollen zeigen, dass wir gewinnen wollen und nicht nur auf den lieben Gott hoffen", so Daxbacher.
Auf dem Personalsektor steht hinter zwei Spielern ein Fragezeichen. Markus Suttner laboriert an einer Prellung im Hüftbeuger, Tomáš Jun plagt eine Muskelverletzung im Oberschenkel. Über einen möglichen Einsatz der beiden Stammspieler wird erst ein Fitnesstest knapp vor Spielbeginn entscheiden. Metalist-Trainer Myron Markevich kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Der Ukrainer sieht seine Mannschaft in der leichten Favoritenrolle: "Wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, haben wir gute Chancen in Wien zu punkten."
Aber, so Markevich: "Wir werden die Wiener sicher nicht unterschätzen. Wir haben uns natürlich genau über den Gegner informiert. Wir spielen beide sehr ähnlich, bevorzugen das technische Spiel, es wird sehr interessant, wer sich durchsetzen wird."