PSG beeindruckt Moniz nicht
Mittwoch, 14. September 2011
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Der Trainer vom FC Salzburg ist vor dem Auswärtsspiel optimistisch - und das trotz zahlreicher Ausfälle. Der abermalige Aufstieg ist jedenfalls das erklärte Ziel der Österreicher.
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Im Auftaktspiel der UEFA Europa League Gruppe F plagen FC-Salzburg-Trainer Ricardo Moniz Verletzungssorgen. Antoine Kombouaré, sein Gegenüber bei Paris Saint-Germain FC, hat dagegen beinahe ein Luxusproblem.
Trotz Personalsorgen möchte der FC Salzburg das schaffen, was ihm vor zwei Jahren gelang – den Aufstieg in die K.O.-Runde. Ob das auch in der Saison 2011/12 ohne Punktverlust gelingen wird, könnte sich bereits im ersten Spiel zeigen.
"Wir müssen Erster werden, in der Gruppe", dieses Ziel gab Moniz am Dienstag vor dem Abflug aus. Mit den angeschlagenen Stefan Maierhofer und Jakob Jantscher, beide mit Knieprobleme nicht zur Gänze fit, drohen zwei Torschützen des letzten Liga-Sieges (3:1) gegen den Kapfenberger SV auszufallen. Ohne die verletzten Alan, Georg Teigl, Gonzalo Zaraté, Douglas und David Mendes da Silva, sowie den nach der Gelb-Roten-Karte im Europa-League-Play-Off gegen AC Omonia gesperrten Petri Pasanen, wird es für die Salzburger vermutlich nicht einfach. Paris-Trainer Antoine Kombouaré hingegen, muss einzig auf Stürmer Guillaume Hoarau verzichten.
Moniz, der PSG am vergangenen Sonntag im Ligaspiel gegen den FC Brest (1:0) beobachtete, gab zu, dass er zwar Respekt vor den Parisern zeige, aber nicht beeindruckt vom Gebotenen sei. "Wir können nicht die Qualität von Pastore kaufen", erklärte der Niederländer und spielte dabei gewiss auf die zahlreichen Neuerwerbungen von Saint-Germain vor dem Saisonstart an. Neben Javier Pastore kamen unter anderem Jérémy Ménez und Mohammad Sissoko an die Seine.
Sorgenfalten dürften die Österreicher auch den Franzosen nicht sonderlich bereiten. "Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht sonderlich viel über den Klub. Sie sind Erster in ihrer Liga und haben schon viermal gewonnen", so PSG-Verteidiger Zoumana Camana. An die Alpenrepublik haben die Blau-Roten jedenfalls gute Erinnerungen. Gegen den SK Rapid Wien wurde 1996 das Finale des Pokals der Pokalsieger gewonnen – der größte Triumph der Vereinsgeschichte.