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Die Young Boys vor "wegweisendem Spiel"

Der BSC Young Boys empfängt in der UEFA Europa League den VfB Stuttgart. Mit einem Sieg wäre das Sechzehntelfinale für die Schweizer in Reichweite. Die Schwaben derweil schauen eher auf ihre missliche Ligalage.

David Degen (links) will im möglichen Zwillingsduell siegen und seinem Bruder in die nächste Runde folgen
David Degen (links) will im möglichen Zwillingsduell siegen und seinem Bruder in die nächste Runde folgen ©Getty Images

Der BSC Young Boys empfängt in der UEFA Europa League den VfB Stuttgart. Mit einem Sieg wäre das Sechzehntelfinale für die Schweizer in Reichweite. Die Schwaben derweil schauen eher auf ihre missliche Ligalage.

Zum Auftakt der Gruppenphase, Mitte September, unterlagen die Young Boys dem VfB nach schwacher Leistung 0:3. Dank Heimsiegen gegen Getafe CF und Odense BK schafften sich die Berner nun aber eine Ausgangslage, dank der sie sich morgen sogar fürs Sechzehntelfinale qualifizieren können. Voraussetzung dafür ist ein eigener Sieg gegen den bereits qualifizierten VfB und ein Remis im zweiten Gruppenspiel zwischen Getafe und Odense. Auch bei einem Remis morgen hätte YB noch die Chance, sich mit einem Punktgewinn im letzen Gruppenspiel in Getafe in die nächste Runde einzuziehen.

YB-Trainer Vladimir Petković sagt: "Vor der Saison wäre es als großer Erfolg gewertet worden, die Qualifikation fürs Sechzehntelfinale zu einem solchen Zeitpunkt noch in den eigenen Händen zu haben." Entsprechend werde seine Mannschaft "alles unternehmen, damit wir die Partie gegen Stuttgart erfolgreich gestalten können." Petković glaubt nicht, dass das missratene Hinspiel einen Einfluss auf das Spiel im Stade de Suisse haben wird: "Seither haben wir uns charakterlich verbessert. In Stuttgart hat uns die mentale Energie gefehlt – aber morgen gibt es ein ganz anders Spiel."

Anlass zur Hoffnung gibt den Bernern ihre positive Entwicklung in der Meisterschaft: Sie arbeiteten sich nach einem schwachen Saisonstart auf Rang vier hoch und sind seit zwei Monaten ungeschlagen. Trotzdem werde das Duell mit dem VfB "eine Herausforderung", sagt Petković. Christoph Spycher, der Berner Mittelfeldspieler mit Vergangenheit bei Eintracht Frankfurt, fordert von seinen Teamkollegen "nicht vor Angst zu erstarren. Wir haben Chancen in diesem wegweisenden Spiel zu punkten und unsere europäischen Ziele zu erreichen."

Dabei mithelfen werden mit Ausnahme der seit Wochen rekonvaleszenten Verteidiger Hassan Lingani und Emiliano Dudar alle Berner Akteure. Auch David Degen steht zur Verfügung, der im Hinspiel noch gesperrt war und das Spiel mit seinem Bruder Philipp, der beim VfB spielt, von der Tribüne verfolgte. Auch dessen Einsatz von Beginn weg wird erwartet. Die Schwaben derweil verzichten freiwillig auf mehrere Stammkräfte und haben freimütig bekannt, dass sie sich angesichts der bereits feststehenden Qualifikation für die nächste Runde und der Lage in der Bundesliga auf den Abstiegskampf dort fokussieren wollen. "Aber die Spieler, die in den letzten Wochen wenig gespielt haben, können sich in Bern über 90 Minuten auf hohem Niveau zeigen und Spielpraxis sammeln", so Stuttgarts Trainer Jens Keller.

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