Hodgson bereit für neue Abenteuer
Mittwoch, 28. Juli 2010
Artikel-Zusammenfassung
Nachdem Roy Hodgson letzte Saison Fulham ins Finale der UEFA Europa League geführt hat, würde er dieses Kunststück mit seinem neuen Klub Liverpool gerne wiederholen.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Nur elf Wochen, nachdem er mit Fulham FC im Finale der UEFA Europa League in Hamburg stand, kehrt Roy Hodgson mit Liverpool FC in den Wettbewerb zurück.
Hodgson hofft, dass das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League in der Filip-II-Arena in Skopje gegen FK Rabotnicki das erste Kapitel einer ähnlichen Erfolgsgeschichte wie letzte Saison mit Fulham wird.
Der 62-Jährige trat am 1. Juli die Nachfolge von Rafael Benítez als Liverpool-Trainer an. Der größte Erfolg des Spaniers in seiner Zeit bei den Reds war 2005 der Gewinn der UEFA Champions League. An diese Glanzzeiten soll unter Hodgson wieder angeknüpft werden, nachdem der Klub letzte Saison in der Meisterschaft nur Platz sieben belegte. Mit Joe Cole, Milan Jovanović und Danny Wilson konnte der Trainer bereits drei vielversprechende Neuzugänge an Land ziehen.
"Der ganze Klub ist auf Erfolg aufgebaut. Man kann den Hunger und die Begierde danach hier richtig fühlen", sagte Cole. "Mit der Fülle an starken Spielern, die hier unter Vertrag stehen, bin ich überzeugt, dass wir besser als letzte Saison abschneiden werden."
Hodgson gönnt seinen Stars im Hinspiel gegen Rabotnicki eine Ruhepause und nahm Cole ebenso wie Steven Gerrard, Jamie Carragher und Glen Johnson nicht mit auf die Reise in die EJR Mazedonien. Der Trainer fordert beim Neuaufbau seiner Mannschaft Zeit.
"Rom wurde nicht an einem Tag erbaut", so Hodgson. "Es braucht immer seine Zeit, wenn ein neuer Trainer und neue Spieler zu einem Klub kommen. Man kann nicht über Nacht alle Dinge gerade rücken, die in der Vergangenheit falsch gelaufen sind. Dafür braucht es eine Menge Arbeit."
In der Region hat die bevorstehende Begegnung bereits großes Interesse auf sich gezogen. Das 22 000 Zuschauer fassende Stadion von Rabotnicki war innerhalb von nur einem Tag ausverkauft. Allein aus den Nachbarstaaten Serbien, Bulgarien und Albanien kamen rund 5 000 Ticketanfragen.