Lille dank Sieg über Slavia weiter
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Artikel-Zusammenfassung
LOSC Lille Métropole - SK Slavia Praha 3:1
Yohan Cabaye, Gervinho und Ludovic Obraniak trafen und sicherten den Franzosen das Weiterkommen in die nächste Runde.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
In einer beeindruckenden ersten Halbzeit legte der LOSC Lille Métropole das Fundament für einen ungefährdeten Sieg über den SK Slavia Praha. Somit sind die Franzosen als Zweiter in der Gruppe B in der nächsten Runde der UEFA Europa League.
Doppelschlag
Lille musste gewinnen, um Genoa CFC noch zu überholen, und mit genau dieser Ambition gingen die Hausherren auch in die Partie. Yohan Cabaye hatte eine von mehreren Großchancen und er nutzte sie in der 25. Minute zur Führung. Noch vor der Halbzeit verdoppelte Gervinho die Führung mit seinem sechsten Tor im sechsten Spiel (40.). Stanislav Vlček verkürzte elf Minuten nach der Pause, doch Ludovic Obraniak brachte den Erfolg zehn Minuten vor dem Ende endgültig in trockene Tücher und sicherte somit das Weiterkommen.
Sturm und Drang von Lille
Lille bestätigte seine gute Form, mit der sie ihre fünf letzten Heimspiele allesamt gewannen und in ihren letzten vier Spielen der Ligue 1 jeweils vier Tore schossen. Bereits nach 30 Sekunden hatte Deniss Romanovs eine frühe Führung durch Gervinho gerade noch vereiteln können. Slavias Torwart lenkte einen Schuss von Cabaye glänzend zur Ecke, doch aus der resultierenden Ecke kassierte er doch das 0:1. Auch Gegenüber Mickaël Landreau musste eingreifen, als Peter Grajciar und Vlček Slavias beste Chancen im ersten Durchgang hatten. Nach einer weiteren Parade gegen Gervinho musste Romanovs erneut hinter sich greifen, als der Ivorer im Anschluss an eine Hereingabe von Pierre-Alain Frau einnetzte.
Doppelte Freude
Anschließend an die beeindruckende erste Halbzeit wurde die Freude der Heimfans gesteigert, als in der Pause verkündet wurde, dass die Genehmigung für den Bau des neuen Stadions von Lille, das 2012 eröffnet werden soll, erteilt wurde. An der Freude konnte auch Slavias Anschlusstreffer nur kurz etwas ändern, als Grajciar für Vlček auflegte und dieser zum zwischenzeitlichen Anschluss traf. Obraniak stellte kurz vor dem Ende dann den alten Abstand wieder her und beseitigte alle Zweifel.