Hamburg will Rapids Serie stoppen
Mittwoch, 2. September 2009
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SK Rapid Wien will seine großartige Heimbilanz gegen deutsche Vereine weiter ausbauen, wenn man zum Auftakt der Gruppe C den Hamburger SV in der UEFA Europa League erwartet.
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Wenn der Hamburger SV zum Auftaktspiel der Gruppe C in der diesjährigen UEFA Europa League im Ernst-Happel-Stadion auflaufen wird, hofft man bei Gastgeber SK Rapid Wien, die ausgezeichnete Bilanz gegen Teams aus dem Nachbarland weiter ausbauen zu können.
Bisherige Begegnungen
• Während beide Mannschaften bislang noch nie aufeinander getroffen sind und auch der Hamburger SV noch nie gegen einen österreichischen Vertreter gespielt hat, begegnete Rapid deutschen Vereinen schon 15 Mal. Dabei stellten die Wiener eine unglaubliche Heimbilanz auf. Bis zu der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2005/06 blieb man zu Hause ungeschlagen. Dementsprechend gut liest sich auch die Bilanz in Wien: 7 Spiele, 5 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage.
Hintergrund
• Rapid nahm zwar noch nie an der Gruppenphase des UEFA-Pokals teil, hat aber in den letzten sieben europäischen Auftritten nur eine Niederlage hinnehmen müssen. Auch in den letzten acht Heimspielen ging nur eine Partie verloren, die restlichen sieben wurden alle gewonnen.
• Die Hamburger haben sich bislang drei Mal erfolgreich in der Gruppenphase des UEFA-Pokals durchsetzen können. Der Halbfinalist der letzten Saison geht mit einer erfolgsversprechenden Bilanz in das Duell mit den Wienern. Von den letzten 14 Europapokalspielen konnten die Hansestädter zehn gewinnen.
Rund um die Teams
• Peter Pacult, der heute die Wiener trainiert, hat im Viertelfinale des Pokals der Pokalsieger 1984/85 zwei Tore für Rapid erzielt, als man zu Hause den 1. FC Dynamo Dresden mit 5:0 besiegen konnte. Der Stürmer stand dann auch bei der späteren Finalniederlage gegen Everton FC auf dem Feld. Als Trainer arbeitete er beim TSV 1860 München, wo er auch als Stürmer sein Geld verdiente, und bei Dynamo Dresden.
• Als Deutscher ist Steffen Hofmann der einzige Akteur seines Teams, der einen großen Erfahrungsschatz über den deutschen Fußball aufweist. Der Rapid-Kapitän wurde beim FC Bayern München ausgebildet und spielte kurzzeitig für 1860 München.
• Hofmann und Hamburgs Piotr Trochowski kennen sich noch gut aus der Zeit bei den Bayern. Beide kamen regelmäßig bei den Bayern-Amateuren in der damaligen Regionalliga zum Einsatz.
• Als Deutschland bei der UEFA EURO 2008™ Österreich im Ernst-Happel-Stadion mit 1:0 bezwingen konnte, schmorten sowohl Rapids Verteidiger Jürgen Patocka und Markus Katzer bei Österreich als auch Hamburgs Marcell Jansen und Trochowski bei den Deutschen auf der Ersatzbank.
• Deutschland verlor das EM-Finale im gleichen Stadion mit 0:1 gegen Spanien. Hamburgs Marcell Jansen wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, Piotr Trochowski saß 90 Minuten auf der Bank.
• Wegen der hohen Ticketnachfrage zieht Rapid für seine Heimspiele der Gruppenphase von seiner eigentlichen Heimstätte, dem Hanappi-Stadion, ins größere Ernst-Happel-Stadion um.
• Am zweiten Spieltag (1. Oktober) erwarten die Hamburger Hapoel Tel-Aviv FC, während Rapid zu Celtic FC reisen muss.