Spartak erzittert Punkt in Prag
Donnerstag, 29. November 2007
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AC Sparta Praha - FC Spartak Moskva 0:0
Die Gäste schafften trotz einer enormen Überlegenheit von Prag ein wichtiges Unentschieden in der Gruppe E.
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FC Spartak Moskva bleibt im UEFA-Pokal auf K.o.-Runden-Kurs, nachdem die Russen beim AC Sparta Praha eine hektische Schlussphase schadlos überstanden und sich so einen Punkt sichern konnten.
Slepička vergibt
Nach zurückhaltenden ersten 45 Minuten gaben die Tschechen in der zweiten Hälfte mehr Gas, weil aufgrund der Auftaktniederlage in der Gruppe E zu Hause gegen den FC Zürich ein Sieg eigentlich Pflicht war. Nach etwa einer Stunde prüfte Miroslav Slepička Spartaks Torhüter Stipe Pletikosa, der dessen Schuss allerdings parieren konnte. Die letzte halbe Stunde war mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor, doch Prag blieb letztlich immer wieder in der starken Abwehr der Gäste hängen.
Došek per Kopf
In einer kalten Prager Nacht bekam Pletikosa einiges zu tun. Schon in der vierten Minute wurde er zum ersten Mal gefordert, als er einen spektakulären Versuch von Karol Kisel halten konnte. Kurz darauf hatte er Glück, als Libor Došek aus guter Position nicht treffen konnte – das Spiel machte aber eindeutig Sparta. Die Gäste aus Russland hatten eine gute Chance durch einen Distanzschuss von Welliton und wenig später vergab Došek eine Möglichkeit. Ähnlich erging es Artem Dzyuba auf der gegenüberliegenden Seite nach einer Ecke von Dmitri Torbinskiy.
Später Druck
Spartak war nur kurzzeitig gefährlich, dann stand Pletikosa wieder im Mittelpunkt. Einen Rechtsschuss von Jan Rezek parierte er großartig. Der kroatische Schlussmann flog fast die ganze Zeit durch seinen Kasten. In der 63. Minute brillierte er, als er Slepičkas Chance aus kurzer Distanz hervorragend vereitelte. Außerdem hielt er gegen Kisel, Michal Kadlec und den starken Slepička, während Spartaks Martin Stranzl und Ignas Dedura ihren Schlussmann mit durch gute Rettungstaten unterstützten. Spartak hielt dem Druck aber irgendwie stand und hat nun vier Punkte – genau wie die Tschechen, die allerdings ein Spiel mehr absolviert haben. Ein Sieg zu Hause gegen Zürich nächste Woche würde das Weiterkommen allerdings sicherstellen.