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Memphis Depay über Niederlande gegen Tschechien und die "großen Träume" seiner Mannschaft

Der niederländische Stürmer spricht mit EURO2020.com über den Gegner im Achtelfinale, der "nie ein leichter Gegner" war.

Memphis Depay freut sich am Ende der Gruppenphase
Memphis Depay freut sich am Ende der Gruppenphase POOL/AFP via Getty Images

Mit 28 Toren ist Memphis Depay der beste Torjäger der Niederlande und hatte so auch bei allen Toren gegen Österreich und Nordmazedonien seine Finger im Spiel.

Der 27-jährige Stürmer sprach mit EURO2020.com über seine Rolle auf dem Platz, seine Kreuzbandverletzung und die Chancen der Oranje bei der Europameisterschaft.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in der Mannschaft?

Ich versuche, mit meinen Qualitäten Chancen herauszuspielen. Wenn man die Möglichkeit hat, ein Tor zu schießen, dann schaffst du es manchmal und andere male eben nicht. Wenn du das regelmäßig tust, kannst du für deine Mannschaft wichtig werden. Aber wir können auch effektiv sein, wenn ich nicht involviert bin – Denzel [Dumfries] zum Beispiel ist super gefährlich.

Welchen Einfluss hatte Ihre schwere Knieverletzung auf Sie?

Erst einmal wird dir klar, dass deine Gesundheit das wichtigste ist, egal was ist. Der Gedanke hilft mir dabei, mit der Enttäuschung umzugehen, wenn ich nicht so gut spiele, wie ich möchte, oder wenn wir verlieren. Man lernt seinen Körper außerdem richtig gut kennen. Dir wird klar, wie du dich vor dem Spiel fühlen solltest. Das ist sehr wichtig für mich. Und ich muss sagen – es ist fantastisch, dass ich mich jetzt richtig gut fühle.

Rückblick: Niederlande - Tschechien bei der EURO 2004
Rückblick: Niederlande - Tschechien bei der EURO 2004

Was sagen Sie zum nächsten Gegner Tschechien?

Ich weiß, dass sie sehr intensiv spielen. Ich habe schon länger nicht mehr gegen sie gespielt, aber sie sind nie ein leichter Gegner – wir wissen, dass es schwer wird. Wir müssen 100 Prozent geben, um zu gewinnen. Es wird ganz bestimmt nicht einfach.

Könnte es dieses Jahr etwas werden mit dem Europameistertitel?

Klar sagen die Leute dass, wenn du im Turnier gute Ergebnisse hast. Aber wir müssen das Spiel für Spiel angehen. Natürlich haben wir große Träume und das ist okay. Aber wir dürfen uns nur auf das nächste Spiel fokussieren. Das haben wir in der Gruppenphase gemacht und das machen wir jetzt auch. Für mich ändert sich da nichts.

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