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Hamrén glücklich über Schwedens gelungenen Abschluss

Erik Hamrén war von der "unglaublich guten Leistung" seiner Mannschaft angetan. Nach dem 2:0-Sieg gegen Frankreich war er aber auch enttäuscht. Laurent Blanc gestand eine "schwache" Vorstellung seines Teams ein.

Erik Hamrén genießt den Sieg
Erik Hamrén genießt den Sieg ©AFP/Getty Images

Schweden hat sich bei der UEFA EURO 2012 mit einem 2:0-Sieg über Frankreich ehrenhaft verabschiedet. Erik Hamrén freute sich, den Fans - und den Hotelangestellten - einen Sieg zu schenken. Dennoch war er traurig darüber, dass seine Mannschaft nicht mehr im Wettbewerb ist. Laurent Blanc war sehr frustriert, auch wenn sein Team das Viertelfinale erreichte. Nach der Niederlage rutschte Frankreich in Gruppe D auf den zweiten Platz ab, so dass es am Samstag schon zum Duell mit Titelverteidiger Spanien in Donezk kommt.

Erik Hamrén, Swedens Trainer
Ich habe gemischte Gefühle. Wir sollten zufrieden sein über den Sieg gegen eine starke Mannschaft. Sie war seit 23 Spielen ungeschlagen. Wir haben eine unglaublich gute Vorstellung geboten. Wir haben uns ein kleines Übergewicht erspielt, was wir in den Partien davor vermissen ließen. So etwas braucht man aber, um zu gewinnen. Ich bin froh und stolz nach diesem Spiel. Das ist gut für unser Selbstvertrauen und für unsere fantastischen Fans.

Wir sind alle traurig. Denn wir wollten eigentlich so gerne noch im Turnier dabei sein. Unser Ziel war es, weiterzukommen. Dass wir es nicht geschafft haben, tut schon weh. Doch das wussten wir schon vor der Partie. So gesehen, ist unsere Leistung noch höher zu bewerten. Wir haben unseren Aufenthalt in Kyiw in einem fantastischen Hotel bei großartigen Leuten genossen.

Laurent Blanc, Frankreichs Trainer
Wir waren auf ein schweres Spiel vorbereitet. Dass es so schwer werden würde, haben wir nicht gedacht. In manchen Bereichen waren wir sehr schwach, vor allem beim Tackling. Die Schweden haben alles in die Wagschale geworfen. Sie waren physisch besser und sie haben einen Spieler [Zlatan Ibrahimović], der den Unterschied ausmacht. Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten das ganze Spiel hindurch Probleme, aber wir haben auch die Schweden vor Herausforderungen gestellt. Man hätte denken können, es könnten sich noch beide Mannschaften qualifizieren. Aber nur eine hat gewonnen, und das ist Schweden.

Wir hatten nicht im Angriff, sondern in der Abwehr und im Mittelfeld Probleme. Wir hatten vergeblich gehofft, dass die Schweden in der zweiten Halbzeit nachlassen würden. Wir haben ihnen viel Raum gegeben, aber auch selbst einige Chancen herausgespielt. Es hätte auch 1:1, 2:1 oder 2:2 ausgehen können.