Karagounis bleibt guter Dinge
Freitag, 2. Juli 2004
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Nur ein Spieler wird im UEFA EURO 2004™-Endspiel gesperrt fehlen: Georgios Karagounis.
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Nur ein Spieler wird im UEFA EURO 2004™-Endspiel wegen einer Sperre fehlen: Georgios Karagounis. Doch der griechische Nationalspieler weigert sich, mit seinem Schicksal zu hadern.
Zweite Verwarnung
Der 27-jährige Mittelfeldspieler vom FC Internazionale ist nach seiner zweiten Verwarnung in seinem zweiten Spiel - dem gestrigen Halbfinale gegen die Tschechisch Republik, in dem er Vladimir Šmicer foulte - für Sonntag gesperrt. "In einem solchen Endspiel zu stehen, passiert nur einmal im Leben", sagte er. "Leider werde ich nicht spielen können, doch man darf auch nicht zu gierig sein. Wir haben bereits so viel erreicht. Ich denke, es war Gottes Wille."
Perfekter Start
Karagounis hatte ebenfalls wegen einer Gelbsperre das letzte Vorrundenspiel der Griechen gegen Russland verpasst. Doch abgesehen von den Gelben Karten hat er bei der EM hervorragend gespielt. Sein größter Beitrag zu der Erfolgsgeschichte seines Landes war das Führungstor im Auftaktspiel gegen Portugal, welches den Weg zum 2:1-Erfolg ebnete und die Griechen auf eine der unglaublichsten Reisen in ihrer Fußballgeschichte schickte.
Favoriten-Killer
"Nach diesem Spiel habe ich gesagt, dass Portugal, Frankreich und die Tschechen die besten Mannschaften sind. Und wir haben alle drei geschlagen", betonte Karagounis. "Ich denke, das sagt alles. Es ist einfach fantastisch." Karagounis' Mannschaftskameraden haben aber erklärt, dass sie bei dem Wiederholungsspiel gegen die Portugiesen an ihren Mitspieler denken werden. "Im Endspiel werden wir für Georgios spielen", sagte Mittelfeldkollege Konstantinos Katsouranis.
Fyssas lobt Fans
Über 10.000 griechische Fans haben das Halbfinale im Estádio do Dragão mitverfolgt. Für das Endspiel in Lissabon werden noch mehr erwartet. "Unsere Fans und die Übertragung der Feiern in Griechenland waren eine große Hilfe für uns", sagte Panagiotis Fyssas. "Die griechischen Anhänger haben uns bewegt. Wir hoffen, dass wir ihnen auch im Endspiel Freude bereiten können."